„R“ wie rassig, resch und rabiat

Extra / 28.11.2019 • 18:36 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das sportlich akzentuierte Exterieurdekor setzt sich im Interieur nahtlos und farblich kontrastierend fort.
Das sportlich akzentuierte Exterieurdekor setzt sich im Interieur nahtlos und farblich kontrastierend fort.

VW hat die T-Roc-Antriebspalette um eine mehr als kräftige Variante erweitert. Herzstück ist jener 300-PS-Turbobenziner mit vier Zylindern, der schon den Golf zum Sportler gemacht hat.

 

Erst vor zwei Jahren auf den Markt gekommen und die Gunst der Verkäufer im Sturm erobert hat der Golf unter den Crossovern. Der T-Roc hat VW in seinem Segment den ersten in den Zulassungsstatistiken des Vorjahres beschert. Das mit einem bewährten Mix aus Front- und Allradantriebsversionen, mit Benzinern und Dieseln im Leistungsbereich zwischen 115 und 150 PS. Auf dem Genfer Autosalon dieses Jahres präsentierten die Wolfsburger eine weitere Version: den T-Roc R.

 

Stylish und stark

Mit dieser Top-Variante will VW die Themen Lifestyle und Performance unter ein Dach packen. Das R steht, wie in der entsprechenden Version des Golf, für Racing. Dem zugrunde liegt das gleiche Triebwerk wie im Schrägheck- und Kombi-Kompakten (Variant): ein per Turbo aufgeladener Zweiliter-Benziner mit strammen 300 PS und bärigen 400 Newtonmetern Maximaldrehmoment. 

Zur äußerlichen Markierung haben die Designer die Karosserie mit einer Reihe von R-Logos und auf Performance hindeutenden Optikdetails dekoriert. Dazu gehört unter anderem das mattierte Chromfinish der Außenspiegelgehäuse. Im Interieur sorgen kontrastierende Ziernähte für performantes Feeling. Selbstredend sind die Frontsitze sportlich geschnitten, das sorgt für festen Seitenhalt und unterstützt die Fahraktivitätsergonomie am griffigen Volant. Der Wahlhebel fürs siebenstufige Doppelkupplungsgetriebe sitzt griffgünstig in der Mittelkonsole. Den Fahrstufenwechsel kann man ebenso via Lenkradpaddles dirigieren.

Die Ernte des Powerpakets: Der T-Roc R kann den 0-auf-100-Sprint in 4,8 Sekunden erledigen, nur ein Zehntel langsamer als der Schrägheckbruder, und bis zu 250 km/h schnell sein. Für das passende Setting je nach Fahr-Umständen sorgen spezifische Fahrprogramme. Ein „Sport“-Modus ist nicht dabei: Die Performanceposition heißt „Racing“ wie „R“. Das Temperament entpuppt sich damit als rassig und resch, zuweilen sogar rabiat.

 

Sportliche Aufpreisposten

Zum R-Paket gehört ein Sportchassis samt Tieferlegung um 20 Millimeter. Weiters an Bord: Progressivlenkung und Hochleistungsbremsen. Gegen Aufpreis kann man ein adaptives Fahrwerk und eine Titanauspuffanlage  addieren.

Der Preis: ab 49.490 Euro (R-Version). Das kostet der allradgetriebene 2,0 TSI 4Motion (Benziner) mit 300 PS und siebenstufigem Direktschaltgetriebe. Die Einstiegsversion des T-Roc kommt auf ab 22.790 Euro, mit 1,0 TSI (Benziner), 115 PS, manuellem Sechsgangschaltgetriebe und Frontantrieb in der Basisausstattungsstufe.

VW T-Roc R: Neuzugang in der Baureihe ist ein Sport-Derivat, das den Crossover zum forcierten Kurventanz befähigt. Allradantrieb ist serienmäßig an Bord.
VW T-Roc R: Neuzugang in der Baureihe ist ein Sport-Derivat, das den Crossover zum forcierten Kurventanz befähigt. Allradantrieb ist serienmäßig an Bord.