Wahlweise mit drei oder mit vier Zylindern

Extra / 28.11.2019 • 18:36 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Tasten und Regler sind auf dem Volant und der Mittelkonsole platziert. Auf Wunsch gibt's Farbe im Cockpit.

Tasten und Regler sind auf dem Volant und der Mittelkonsole platziert. Auf Wunsch gibt’s Farbe im Cockpit.

Der Stonic rundet bei Kia das SUV-Segment nach unten hin ab. Seine Stärken liegen in der Agilität, der Leichtgewichtigkeit und der Praxistauglichkeit bei moderatem Verbrauch.

 

Auf die Crossoverschiene setzt Kia grundsätzlich. Kleinwagen, Kompakte und Mittelklassler sind fast durchwegs coupéhaft geschnitten. Ob in den Standardsegmenten oder in der SUV-Klasse. Die Grenzen zwischen den Sparten sind fließend. Ebenso als Kreuzung zwischen Kleinstwagen und subkompaktem Sports Utility Vehicle ist der Stonic angelegt. Er komplettiert die Hochbeinpalette der südkoreanischen Marke um eine citygerechte Variante.

 

Expressiv und fröhlich

Damit dieses Thema nicht allzu nüchtern abgehandelt wird, haben die Designer dem Kleinen einen expressiven Auftritt verpasst. Das kann durch kräftige Farben und kontrastierende Colorierungen für Karosseriedetails wie Dach und Außenspiegel noch extra unterstrichen werden. Im Interieur besteht die Wahl zwischen nüchterner und fröhlicher Gestaltung, ebenfalls mit knallig gefärbten Dekoren.

Auch nicht ganz unauffällig und bescheiden gibt sich der 4,140 Meter kurze Crossover bezüglich der Antriebe: Das Leichtgewicht – er wiegt ab 1070 und bis zu 1288 Kilogramm – offeriert aus Drei- und Vierzylindern 84 bis 136 PS. Die Motoren: drei Benziner, mit 1,0 (drei Zylinder), 1,25 und 1,4 Liter Hubraum (100 und 120, 84, 100 PS) sowie ein 1,6-Liter-Diesel (116 und 136 PS). Die Aggregate sind je nachdem mit einem fünf- oder sechsgängigen manuellen Schaltgetriebe zusammengespannt. Der Einliter-Otto, es ist ein Turbo, ist in der 120-PS-Version mit einer siebenstufigen Direktschaltung kombiniert.

 

Allrad ist kein Thema

Wie es in dieser Klasse üblich ist, kommt der Stonic aus Gewichts- und Kostengründen mit Vorderradantrieb aus. Weder ein 4×4- noch ein Traktionshilfesystem sind vorgesehen. Ohnehin ist ein Offroadeinsatz eher unwahrscheinlich.

Der Preis: ab 16.790 Euro. Das kostet der frontgetriebene 1.25 MPI ISG (Benziner) mit 84 PS und manuellem Fünfganggetriebe in der Ausstattungsstufe „Titan“.

Hinter der Modellbezeichnung des Kia Stonic steckt aufmunternde Tonisierung. Der südkoreanische Klein-Crossover‚ punktet mit citygerechter Wendigkeit.

Hinter der Modellbezeichnung des Kia Stonic steckt aufmunternde Tonisierung. Der südkoreanische Klein-Crossover‚ punktet mit citygerechter Wendigkeit.