Neu konfiguriertes Antriebsprogramm

Extra / 29.01.2020 • 16:29 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der mittelgroße VW-Transporter mutierte vom T6 zum T6.1. Dahinter steckt ein umfassendes Motoren- und Elektronik-Update inklusive Digitalisierung.
Der mittelgroße VW-Transporter mutierte vom T6 zum T6.1. Dahinter steckt ein umfassendes Motoren- und Elektronik-Update inklusive Digitalisierung.

 

Seinen Siebziger feiert der VW Transporter heuer. Im Frühjahr 1950 hatte er mit der Typenbezeichnung T1 seinen Eroberungszug angetreten. Als Kastenwagen, Kombi und Kleinbus. Damals hat er eine geteilte Frontscheibe und rund 850 Kilogramm, außerdem war er heckgetrieben. Vom Start weg etablierte er sich als Basis für Umbauten: Polizei- und Krankenwagen, mobile Imbiss­buden, Camping- und Wohnmobile.

 

Gewachsene Dimensionen

Geblieben ist ihm über die bisher siebzig Jahre und sechs Modellgenerationen der Kosename „Bulli“. Obwohl er die Dimension der Kompaktheit – knapp 4,3 Meter – längst gesprengt hat. Auch ist er seit der vierten Generation (1990) frontgetrieben. Als T6 tritt er seit 2015 auf. Vom Vorgänger T5 unterscheidet er sich in den Abmessungen nicht. Ebenso wenig in der Vielseitigkeit hinsichtlich Innen- und Laderaumvariablität. Dafür in Technik und Ausstattung.

 

Antriebe und Elektronik

Diese wurden im Vorjahr aktualisiert. Markiert ist das mit dem Kürzel 6.1. Optisch sind die Modifikationen eher marginal, gefeilt wurde im Innenraum an den Materialien, denn zentrale Themen waren die Antriebe und die Digitalisierung.

Ersteres im Hinblick auf die verschärften EU-Emissionsnormen. Das Antriebsprogramm basiert nun durchwegs auf einem 2,0-Liter-Diesel mit 90 bis 199 PS. Allradantrieb ist ab 150 PS möglich. An Getrieben sind manuelle Fünf- sowie Sechsgang- oder eine siebenstufige Direktschaltung verbaut. Dazu implantierten die Techniker dem T6.1 eine elektro­mechanische Lenkung. In diesem Zusammenhang lag ein weiteres Hauptaugenmerk auf der umfassenden ­Digitalisierung des Transporters.

Der Preis: ab 22.900/27.480 Euro (exkl./inkl. MwSt.). Das kostet der frontgetriebene Kastenwagen „Entry“ als 2.0 TDI BMT (Diesel) mit 90 PS und manuellem Füngangschaltgetriebe, mit kurzem Radstand (3,0 Meter) sowie 717 kg maximaler Zuladung. ­Allradantrieb in Verbindung mit kurzem Radstand und Normaldach (1,99 Meter) kommt auf ab 32.546/39.055 Euro (inkl./exkl. MwSt.), für den 2.0 TDI 4Motion (Diesel) mit 150 PS und manueller Sechsgangschaltung sowie 765 kg Nutzlast-Maximum.