Bio oder regional? Am besten beides!

Extra / 19.11.2020 • 10:41 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Bio ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen.
Bio ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

BREGENZ „Doch nur weil wir wissen, dass unser Essen in Vorarlberg produziert wird, heißt es noch lange nicht, dass die Qualität auch stimmt und wichtige Aspekte wie Umwelt, Tierwohl und Mensch bei der Herstellung miteinbezogen wurden“, informiert Manuel Kirisits-Steinparzer von BIO AUSTRIA Vorarlberg. Dafür gibt es unsere rund 500 Biobäuerinnen und Biobauern in Vorarlberg! Durch eine jährliche Kontrolle der Biorichtlinien wird eine einwandfreie Qualität garantiert. Denn biologisch wirtschaften, heißt beispielsweise frei von chemisch-synthetischen Pestiziden, frei von Kunstdünger sowie frei von vorbeugendem Antibiotikaeinsatz zu wirtschaften – daher setzen unsere Biolandwirte auf dem Acker sowie im Stall auf natürliche Methoden.“

„Bio“ und „Regional“: logische Zwillinge

„Auf unseren Feldern werden Fruchtfolge, Nützlinge und Kompost eingesetzt, damit die Bodenlebewesen ein gesundes ,Lebensumfeld‘ vorfinden, in dem sie ihrer Arbeit nachgehen können: dem Produzieren von Humus“, führt Kirisits-Steinparzer aus. „Dadurch können unsere Bioböden mehr CO2 binden, als wir es von anderen humusarmen Böden gewöhnt sind. Und somit schützen wir zusätzlich unsere Umwelt. Im Stall wird auf eine tiergerechte Haltung mit Auslauf und Weide sowie eine artgerechte kraftfutterreduzierte Fütterung Wert gelegt. In Kombination mit einer verpflichtenden schonenden Verarbeitung und dem Verzicht auf jegliche Form von Zusatzstoffen sind gehaltvolle und natürliche Lebensmittel das Ergebnis, welches sich sehen lassen kann! Für die Vorarlberger Biobäuerinnen und Biobauern sind ,Regional‘ und ,Bio‘ logische Zwillinge, welche immer im Zusammenhang gesehen werden müssen, wenn die Rede von heimischen Qualitätsprodukten ist.“

Tierwohl ist bewussten Menschen sehr wichtig.
Tierwohl ist bewussten Menschen sehr wichtig.

Infos: www.bio-austria.at

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