Charakteristisch sportlich

Extra / 02.04.2021 • 08:43 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Fast nüchtern gestylt ist die Kommandozentrale. In jedem Fall jedoch ist sie benutzerfreundlich angelegt.
Fast nüchtern gestylt ist die Kommandozentrale. In jedem Fall jedoch ist sie benutzerfreundlich angelegt.

Seinem Generationswechsel fährt der Kia Sportage entgegen. Elektrifizierung ist jedoch bereits seit 2018 angesagt. Vorerst in Form von mild hybridisierten Selbstzündern.

 

Mit seinem Namen hatte der Sportage bei seinem Start im Jahr 1994 eher weniger gemein. Auch wenn er‘s durchaus sportlich konnte. Unter seinem nach heutigen Begriffen bieder-hausbackenem Blechkleid hatte er jedoch in puncto Offroad-Tauglichkeit etwas zu bieten: einen zuschaltbaren Allradantrieb und eine Gelände-Untersetzung.

Längst hat er sich im Verlauf seiner bisher vier Generationen gemausert. Optisch und technisch. Ersteres hat sich in Richtung Charakterdarsteller gewandelt, das Design ist unverkennbar, 2018 wurde es nochmals akzentuiert. Die namensgebende Sportlichkeit bringt er schon seit geraumer Zeit glaubhaft herüber. Das Talent fürs Bewältigen unwegsamerer Strecken basiert mittlerweile auf ausgeklügelter Allradantriebs-Elektronik.

 

Zeitgemäße Anpassungen

Auch antriebsseitig – bezüglich Motoren und Getrieben – wurde er kontinuierlich an die rasch wechselnden gesetzlichen Anforderungen angepasst. Seit dem Vorjahr sind die Antriebe weitgehend elektrifiziert, sie sind mittels 48-Volt-Mildhybrid-Technik auf Verbrauchs- und Emissions-Zurückhaltung getrimmt.

 

Finale mit 1,6-Liter-Motoren

Aktuell steht ein großer Modellwechsel an, auf der technischen Basis des Tucson aus dem Mutterkonzern Hyundai. Den Finallauf absolviert der Sportage mit Benzinern und Dieseln, durchwegs Vierzylinder, mit 1,6 Liter Hubraum. Die decken ein Leistungsspektrum von 116 bis 177 PS ab. An Getrieben sind entweder manuelle Sechsgang- oder siebenstufige Direktschaltungen im Einsatz. Grundsätzlich werden die Vorderräder angetrieben. Allrad erfordert entweder die 136-PS-Leistungsstufe des Selbstzünders oder den mit 177 PS stärks­ten Benziner.

Ausstattungsseitig offeriert Kia ein gut überblickbares Programm an, inklusive zeitgemäßer Features auf dem Sektor Infotainment, Konnektivität, Sicherheitselektronik und Komfort-Details wie Lenkradheizung und Sitzbelüftung, nicht zu vergessen Voll-LED-Scheinwerfer und -Leuchten.

Der Preis: ab 24.790 Euro. Das kostet der frontgetriebene 1.6 GDI GPF ISG (Benziner) mit 132 PS und manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe in der Ausstattungsvariante „Titan“. Allradantrieb kommt auf ab 29.690 Euro, als 1.6 CRDi ISG AWD 48V (Diesel) mit 136 PS und sechsgängiger Handschaltung, im selben Mitgift-Niveau.

In den bisherigen vier Generationen hat sich der Kia Sportage vom fast schüchtern auftretenden Allrounder zum vielseitigen Charakter-Typ entwickelt.
In den bisherigen vier Generationen hat sich der Kia Sportage vom fast schüchtern auftretenden Allrounder zum vielseitigen Charakter-Typ entwickelt.