Kompakte Kommodität

Extra / 14.01.2022 • 09:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Stilistisch ist die Kommandozentrale in erster Linie auf praxisgerechtes ­Informationsangebot fokussiert.
Stilistisch ist die Kommandozentrale in erster Linie auf praxisgerechtes ­Informationsangebot fokussiert.

Ein Klassiker für sich ist der Renault Scénic. In vierter Generation setzt die Rhombusmarke das Konzept der Karosserie-Dualität fort. Diesel ist out, es gibt nur noch Benziner-Motoren.

 

Das Monospace-Prinzip hat Renault als erster Autohersteller realisiert. Nicht nur im multifunktionalen  Espace (1984), ebenso in der Winzlings-Klasse, im Twingo (1993): Denn darauf folgte mit dem Scénic (1996) ein Vertreter der Kompaktklasse.

 

Zwischenzeitlich mit Allrad

Der basiert bis heute auf dem jeweiligen Mégane. Als Erkennungsmerkmal hatte er anfangs einen Doppelnamen: Er wurde als Mégane Scénic geführt.

Nach drei Modelljahren wurde auf Scénic gekürzt. Als solcher zeitigte er nach einer Modellüberarbeitung, die Renault  mit Phase I und II markiert, auch eine Allrad-Variante, den RX. Diese Traktions-Draufgabe wurde nach dem ersten großen Modellwechsel von 2003 nicht weiter­geführt. Wohl aus Kosten- und ebenso aus Gewichtsgründen, es handelte sich – noch – um ein mechanisches System.

 

Ablöse in der Chefetage

Danach konzentrierte sich die Rhombusmarke in Bezug auf den Scénic in erster Linie auf die Praxis- und Komfortqualitäten. Modisches Design war dabei weniger das Thema, das Outfit blieb außen wie innen in konventionell-unauffälligem Rahmen, mit starkem Hang zur Rundlichkeit.

Das änderte sich mit einem Wechsel in der Design-Chefetage. Laurens van den Acker verpasste Renault insgesamt ein neues Gesicht. Und somit hat die vierte Generation des Kompakt-SUV starke Züge des Clio. Es blieb nicht bei der optischen Emotionalisierung allein. Gleichzeitig wurde auch das Karosserie-Programm erweitert. Mit dem in die Länge gestreckten Grand Scénic führten die Franzosen eine Siebensitz-Option ein. Immer noch kompakt, und genauso kommod wie die Standardversion.

Neu aufgestellt wurde inwzischen das Motoren-Portfolio. Die Selbstzünder sind sämtlich aussortiert. Zur Auswahl stehen zwei Varianten eines 1,33-Liter-Benziners, entweder mit 140 oder mit 160 PS. Die Fahrstufen werden in der niedrigeren Leis­tungsstufe wahlweise mit manuellem Sechsganggetriebe oder via sechsstufiger Direktschaltung sortiert. Das stärkere Aggregat ist stets mit Doppelkupplungsgetriebe kombiniert.

Der Preis: ab 30.990/32.240 Euro (Scénic/Grand Scénic). Das kostet der frontgetriebene TCe 140 (1,33-Liter-Benziner) mit 140 PS und manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe in der Ausstattungsstufe „Equilibre“. Allrad­antrieb ist gar kein Thema.

Renault Scénic: Die Standard-Version ist grundsätzlich fünfsitzig, für die Grand-Variante ist eine dritte Sitzreihe im Fond gegen Aufpreis orderbar.
Renault Scénic: Die Standard-Version ist grundsätzlich fünfsitzig, für die Grand-Variante ist eine dritte Sitzreihe im Fond gegen Aufpreis orderbar.

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