Ein paar Kurven ab-, einige Kanten zugelegt

Extra / 01.04.2022 • 10:26 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Neu ist der 9-Zoll-Touchscreen, neu sind auch die Komfortsitze.
Neu ist der 9-Zoll-Touchscreen, neu sind auch die Komfortsitze.

Einen Feinschliff hat Citroën dem C3 Aircross verordnet. Das rückt den Subkompakten näher ans aktuelle Familiengesicht, einen Einfluss auf die Universalität hat das jedoch nicht.

 

Zu einem Hingucker gewandelt hat sich der kleine Franzose, als er 2017 in zweiter Generation neu aufgelegt wurde. Keine Spur mehr vom vorherigen Picasso-Derivat, dafür Design-Elemente des damals taufrischen C3 und des C4 Cactus.

 

Einheitliches Familiengesicht

Von dem hatte er die seitlichen Airbumps geerbt. Und den fröhlichen, rundlichen Auftritt. Als ernster Offroader war der Crossover nie gedacht, doch erwies er sich dank optionalem Traktionsunterstützungssystem auf Schnee und auch auf Sand als traktionssicherer Allwege-Bewältiger.

Im Vorjahr wurde dem kleinen Aircross ein Update verordnet. Optisch ist er damit einerseits kantiger und erwachsener, andererseits weniger knubbelig und eigenständig geworden. Das Frontdesign ist im Sinne eines einheitlichen Familiengesichts an die großen Brüder, vor allem an den neuen C4, angeglichen, unter anderem mit neu gestalteter Tagfahrlichtsignatur.

 

Benziner und Diesel, wie gehabt

Etliches getan hat sich im Cockpit: Der Touchscreen des Infotainmentsystems ist größer, er misst nun neun Zoll. Dazu kommt frisch gepolstertes Gestühl, nach der Prämisse des Hauses auf Komfort getrimmt.

Erweitert ist das Konvolut an Assis-tenzsystemen – zum Beispiel Verkehrszeichenerkennung – und Elektronik-Zugaben: kabelloses Handy-laden kann dabei sein. Ein Head-up-Display bleibt ebenfalls im Aufpreisprogramm.

An den Motorisierungen hat das nichts geändert. Es sind nach wie vor ein 1,2-Liter-Dreizylinder-Benziner und ein 1,5-Liter-Vierzylinder-Diesel im Einsatz. Ersterer hat 110 oder 130 PS, Zweiterer leistet 110 oder 120 PS. Je nachdem sind die Antriebe des Fronttrieblers an eine sechsgängige Handschaltung oder an eine sechsstufige Automatik gekoppelt.

Der Preis: ab 21.480 Euro. Das kostet der frontgetriebene PureTech 110 S&S (1,2-Liter-Dreizylinder-Benziner) mit 110 PS und manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe in der Ausstattungsstufe „Live“. Allradantrieb ist nach wie vor nicht vorgesehen. Ein fünfstufig justierbares Traktionshilfesystem (GripControl) ist eine Aufpreis-Option.

Citroën C3 Aircross: Weniger herzig, doch nicht minder fröhlich wirkt der subkompakte französische Crossover nach der jüngsten Bearbeitung.
Citroën C3 Aircross: Weniger herzig, doch nicht minder fröhlich wirkt der subkompakte französische Crossover nach der jüngsten Bearbeitung.

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