Eleganz mit gestrecktem Heck

Extra / 25.10.2022 • 09:21 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der typische VW-Stil im Interieur angereichert mit betont dezenten Akzenten und geradlinigen Dekor-Details.
Der typische VW-Stil im Interieur angereichert mit betont dezenten Akzenten und geradlinigen Dekor-
Details.

Bei Volkswagen umfasst die Passat-Baureihe nunmehr zwei Lader-Modelle: den Variant, und auf dessen Basis den Arteon Shooting Brake. Der hat von 150 bis zu 320 PS.

 

Kombi kann jeder. Wenn auch mittlerweile hauptsächlich in der Kompakt- und in der Mittelklasse. Es gibt aber auch elegantere Bezeichungen für Modelle mit verlängertem (Lade-)Rücken. Die einen nennen‘s Station Wagon oder Sports Tourer, andere haben eine eigene, unverkennbare Bezeichnung dafür, siehe Variant oder Avant. Das klingt elegant(er). Noch mehr tut es das, wenn es „Shooting Brake“ heißt, was impliziert, dass die Karosserieform im Ansatz mindestens coupéhaft gestaltet ist.

 

4×4 nur mit Spitzenleistung

Das hatte VW im Sinn mit dem Arteon, der Eleganz-Variante der Passat-Limousine. Beide Derivate des Mittelklasse-Klassikers gibt es nicht mehr. Dafür
Ersteren, in einer Art Kombi-Version, weshalb er Shooting Brake heißt. Trotz abfallender Dachlinie offeriert er mit 455/565 bis 1497/1632 Liter Volumen (je nach Motorisierung) nicht sehr viel weniger Laderaum-Geräumigkeit als der Passat Variant. Allerdings ist er mit 4866 Metern doch um gut neun Zentimeter länger als der Variant. Das sorgt für kommode Interieur-Dimensionen und üppig Platz für Gepäck. Durchaus üppig ist auch das Offert an Motorisierungen. Es gibt Benziner, auch Diesel und einen Plug-in-Hybrid. Damit ist eine Leistungsbandbreite zwischen 150 und 320 PS abgedeckt. Um sich Allradantrieb einzuhandeln ist jedoch ein Leistungs-Niveau von mindestens 200 PS erforderlich. Das betrifft die Top-Konfiguration des Zweiliter-Diesels. Und das Top-Modell, den „R“, der sich mit eigenständigen Optik- und Technik-Details von seinen Brüdern abhebt, um die 320 PS Leistung nicht nur gebührend zu verpacken, sondern auch traktionssicher auf den Asphalt zu bringen.

 

Zug- und durchzugsstark

Damit reiht er sich in die Familie der Volkswagen-Sportler ein, Seite an Seite mit dem Touareg, dem Tiguan, dem T-Roc, dem Golf und dem Golf Variant. Im Falle des Arteon Shooting Brake bedeutet das einen 0-auf-100-Sprint in 4,9 Sekunden, bei rund 1,8 Tonnen Gewicht und einen Top-Speed von 250 km/h. Auch eine Anhängelast von 750 kg bzw. 2,2 Tonnen (ungebremst/gebremst). Der Preis: ab 62.880 Euro. Das kostet der 2,0 TDI 4Motion (Diesel) mit 200 PS und siebenstufigem Direkschalt-Getriebe in der Ausstattungsstufe „Elegance“. Der R – 2,0 TSI 4Motion (Benziner) mit 320 PS und 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe – kommt auf ab 85.530 Euro. Ohne Allradantrieb kostet der Arteon Shooting Brake ab 52.220 Euro.

VW Arteon Shooting Brake: Mix aus Coupé und Kombi. Als
VW Arteon Shooting Brake: Mix aus Coupé und Kombi. Als “R”, mit 320 PS starkem Turbobenziner, ist er eines der exklusiven Mitglieder der Sport-Abteilung aus Wolfsburg.

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