Zu viele Medikamente können schaden

Gesund / 14.11.2014 • 10:56 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Dornbirn. „Die Medikalisierung der Gesellschaft“ steht im Mittelpunkt des Dornbirner Montagforums am 17. November ab 17 Uhr im Kulturhaus Dornbirn. Gerd Glaeske, Professor für Arzneimittelversorgungsforschung im Zentrum für Sozialpolitik (ZeS) der Universität Bremen, und Peter Berlit, Leiter der Neurologischen Klinik mit Klinischer Neurophysiologie am Alfried-Krupp-Krankenhaus Essen, werden die derzeitige Praxis im Umgang mit Medikamenten erläutern und diese auch kritisch hinterfragen. Laut Glaeske kommen rund 10 Prozent aller Krankenhausaufnahmen von Menschen über 65 Jahren durch zu viele Arzneimittel zustande, die nebeneinander eingenommen werden, wobei dabei auch selbstgekaufte Medikamente eine Rolle spielen. Gleichzeitig unterstreicht der Mediziner aber den nachweislichen Nutzen richtig eingesetzter Medikamente. Moderiert wird die Veranstaltung von Christoph Gaedt, OA am Krankenhaus Dornbirn.

Montag, 17. November 2014, ab 17 Uhr; Eintritt: 20 Euro; Anmeldung: office@montagsforum.at