Bei Alpinisten nehmen die freien Radikale zu
Bozen. Mit einer Feldstudie auf 3830 Metern Höhe am Südtiroler Ortler haben Forscher der Eurac in Bozen die Zunahme an freien Radikalen bei Alpinisten in großen Höhen untersucht. Die Wissenschafter konnten dabei nachweisen, dass nach 24 Stunden Höhenexposition ein Maximum an zellschädigenden Teilchen im Organismus erreicht ist, teilt das Institut mit. Obwohl die Studienteilnehmer keinerlei körperliche Anstrengung unternahmen, hätten Blut- und Urinanalysen schon nach neun Stunden eine deutliche Zunahme freier Radikaler gezeigt. Ihren Höhepunkt habe die Kurve nach 24 Stunden erreicht, dann seien die Werte wieder zurückgegangen. Auf Basis dieser Erkenntnis könnten Strategien entwickelt werden, um etwa Höhenbergsteiger oder Athleten bei Bergläufen vor Gesundheitsschäden zu schützen.