Marlies Mohr

Kommentar

Marlies Mohr

Gutes Gelingen

Gesund / 16.02.2018 • 08:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

So schnell kann es manchmal gehen: Vom Festen zum Fasten, und das von einem Tag auf den anderen. Aber es soll Schlimmeres geben, als wenn nach Wochen der Bespaßung wieder Alltag herrscht. Nicht wenige nützen die sechswöchige Fastenzeit tatsächlich, um sich oder den Körper zu finden. Ich habe mich auch entschlossen, es wieder einmal zu probieren, wobei ich nicht genau weiß, ob der Geist das Fleisch oder das Fleisch den Geist auf die alten Tage prüfen will. Ist letztlich auch egal. Ob’s gelingt, wird ohnehin die Zeit weisen.

Ursprünglich wollte ich mich auf den Alkoholverzicht konzentrieren. Wäre ein Leichtes gewesen. Zu leicht, befand ich. Weniger gut kann ich Süßes ausschlagen. Diese Verlockung ist einfach zu groß. Nein, heute nicht. Naja, ein Stück macht doch nichts: Nur, dass aus einem Stück schnell mehrere Stücke werden. Deshalb steht jetzt Süßigkeiten-Fasten auf dem Programm. Wobei das natürlich auch relativ ist, weil es kaum noch Lebensmittel gibt, in denen kein Zucker steckt. Also wird die Entwöhnung nicht ganz so radikal ausfallen. Aber Sie wissen, was ich meine: Schokolade, Kekse, Bonbons und was es da sonst noch gibt, sind gestrichen. Vorerst. Auch Ihnen gutes Gelingen, wenn Sie auf ähnlichen Pfaden wandeln.

Marlies Mohr

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