Viel Geld für Gesundheitsförderung

07.06.2019 • 09:03 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Aufwendungen sind um mehr als 20 Prozent gestiegen.

wien Die Ausgaben der öffentlichen Hand für Gesundheitsförderung und Prävention sind zwischen 2012 und 2016 um 428,6 Millionen Euro gestiegen. Das ergibt einen Zuwachs von 21,3 Prozent, während die öffentlichen Gesundheitsausgaben insgesamt um 12,6 Prozent angewachsen sind. Das ist das Ergebnis einer Studie der Gesundheit Österreich GmbH im Auftrag des Sozialministeriums, der Länder und des Hauptverbandes. 70 Prozent der von öffentlichen Trägern in Österreich getätigten Ausgaben für Gesundheitsförderung und Prävention flossen in die sogenannte Tertiärprävention: Medizinische Rehabilitation 948 Millionen Euro, Gesundheitsfestigung, Kuren bzw. Gesundheitsvorsorge 542 Millionen, Maßnahmen für pflegebedürftige Menschen 23,3 Millionen Euro. Für die Sekundärprävention wurden 290,8 Millionen Euro ausgegeben. Darunter fallen Vorsorgeuntersuchungen oder Leistungen im Mutter-Kind-Pass.

In der Primärprävention fielen 296,6 Millionen Euro an. Dazu zählen die Förderung einer gesunden Lebensweise bzw. Verhinderung von Krankheiten und Unfällen, Maßnahmen zur Vermeidung von Suchtkrankheiten und  Verhütung übertragbarer Krankheiten. 69,8 Millionen Euro wurden gemeldet für Gesundheitsinformationen, Maßnahmen der Gesunden Schule oder kommunale Aktivitäten.