Fragen und Antworten zu ELGA

28.06.2019 • 07:12 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Aus dem niedergelassenen Bereich wurde die Information an uns herangetragen, dass Patienten vermehrt Fragen in Bezug auf die Elektronische Gesundheitsakte (ELGA) stellen würden. Es wurde auch berichtet, dass die Beantwortung dieser Fragen, die ressourcenbedingt oftmals die Assistentinnen übernehmen, sehr zeitintensiv und aufwändig ist. Auch sei das Wissen über ELGA nicht immer sofort abrufbar bzw. nicht leicht zugänglich.

Wir möchten daher nochmals allen Patienten und Ärzten das Angebot machen, sich bei Fragen an die ELGA-Ombudsstelle Vorarlberg zu wenden bzw. an diese zu verweisen. Zu den Tätigkeiten der Mitarbeiter der ELGA-Ombudsstelle zählt insbesondere das Beraten und Informieren der Patienten. Darüber hinaus können Patienten bei der ELGA-Ombudsstelle Einsicht in ihre ELGA nehmen. Neben den e-Befunden und der e-Medikation ist in ELGA auch ein Protokoll ersichtlich, mit dem nachvollzogen werden kann, wer wann auf die elektronische Gesundheitsakte zugegriffen hat. Neben der Einsichtnahme besteht auch die Möglichkeit, Änderungen wie Sperren/Löschen von e-Befunden, Zugriffsberechtigungsänderungen von Ärzten usw. durchführen zu lassen.

Diese Einrichtung wurde geschaffen, um einen niederschwelligen und bürgernahen Zugang zur Elektronischen Gesundheitsakte sowie die Einhaltung des Datenschutzes zu gewährleisten. Die Inanspruchnahme ist kostenlos. Informationsfolder können bei der ELGA-Ombudsstelle angefordert werden. Kontakt: ELGA-Ombudsstelle, Standort Vorarlberg, Marktplatz 8, Feldkirch, Tel. 05522/8155 333, E-Mail: vorarlberg@elga-ombudsstelle.at