ÖGK zahlt bei Eingriff an der Schilddrüse

Gesund / 13.05.2022 • 09:47 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

wien, Feldkirch Schilddrüsenknoten sind ein häufiger Befund. Die meisten Schilddrüsenknoten sind jedoch harmlos und können ohne Behandlung beobachtet werden. Bei bösartigen Knoten ist eine OP unvermeidbar. Wenn gutartige Schilddrüsenknoten wachsen und Beschwerden wie Druckgefühl, Heiserkeit, Räusperzwang oder aber kosmetische Beschwerden verursachen, müssen diese behandelt werden. Der Status des Knotens wird mittels einer sogenannten Feinnadelpunktion erhoben. Ist der Knoten gutartig, kommt eine sogenannte Radiofrequenzablation (RFA) in Frage. Bislang mussten die Patienten zu 100 Prozent für diesen Eingriff selbst aufkommen. Nunmehr wird etwa die Hälfte der Kosten einer RFA von der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) erstattet. Den versicherten Personen werden 1377 Euro, in etwa 50 Prozent der in Österreich üblichen Kosten, von der ÖGK erstattet. Das gilt derzeit für vier Zentren, darunter ist auch die Abteilung von Primar Alexander Becherer am Landeskrankenhaus Feldkirch.