Wirtschaftsempfang mit kräftigem Schuss Humor

Beim ersten Sommerempfang der Lauteracher Wirtschaft hielt Clini-Clown Dr. Szeliga den Festvortrag.
Lauterach Mit dem ersten Sommerempfang der Lauteracher Wirtschaft im frisch restaurierten Vereinshaus leiteten der Wirtschaftsverein und die Gemeinde nach den schwierigen Corona-Jahren symbolhaft einen Neustart ein. In einer Zeit, in der es wenig zu lachen gab, war es ihnen ein Anliegen, Dr. Roman Szeliga als Festredner einzuladen. Er sollte den Wirtschaftstreibenden vor Augen führen, dass Lachen nicht nur im Krankenhaus die beste Medizin ist, sondern auch im Leben und in Unternehmen.

Seine “Hausbesuche”
Szeliga, ein 61 Jahre junger, ausgebildeter Mediziner, Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Gastroenterologie und Diabetologie, hat sich mehr als sein halbes Leben einer zusätzlichen Fachrichtung verschrieben, die nicht an Universitäten gelehrt wird: Er bringt die Menschen zum Lachen – und nicht nur das, er macht ihnen auch bewusst, wie wichtig Lachen und Humor sogar im Business sind.

Bei seinen „Hausbesuchen“ – sprich: Vorträgen – demonstriert er, wie sehr der Humor auch den Erfolg eines Unternehmens positiv beeinflussen kann. Dabei stützt er seine humorvoll erläuterten Thesen mit ernsthaften wissenschaftlichen Fakten und der Schilderung berührender Erlebnisse in seiner Tätigkeit als CliniClown.

1991 begann er als erster CliniClown Österreichs in Kinderkrankenzimmern zu arbeiten. Heute sind 73 CliniClowns unterwegs und zaubern in 56 Spitälern und Einrichtungen in Österreich magische Momente. Dies betrifft nicht nur Kinder, sondern auch Menschen in Senioren-, Alten- und Pflegeheimen. Ein besonderes Anliegen ist es, unheilbar kranke Patientinnen und Patienten auf Palliativstationen zu besuchen.

Humor und Wirtschaft
Was hat all dies mit der Wirtschaft zu tun? Sehr viel, wie Dr. Szeliga aufzeigt und die Wirkung und das Potential von Humor im wirtschaftlichen Kontext erläutert. Humorvolle Menschen sind demnach leistungsfähiger, flexibler, kontaktfreudiger, kreativer, erfolgreicher und gesünder. Seine „Patienten“ – sprich: Zuhörer – haben die Botschaft wohl verstanden und haben von der Veranstaltung – lachend – einen Schuss rezeptfreie Medizin, sprich: Humor, mitgenommen.

Ein visionäres Projekt
Im ersten Teil der Veranstaltung hatte Bürgermeister Elmar Rhomberg über den Stand des visionären Generationenprojekts Projekt- und Strukturentwicklungs-Genossenschaft (PSG) NeuWiesn berichtet. Im Umfeld des Güterbahnhofs haben die Gemeinden Lauterach und Wolfurt im Jahr 2013 ein 34,6 Hektar großes Areal (das sind rund 50 Fußballplätze) als gemeinsames Entwicklungsgebiet definiert.

Von diesen 34,6 Hektar, die sich auf rund 90 Grundeigentümer verteilen, konnten die Gemeinden inzwischen etwa vier Hektar erwerben und Rhomberg geht davon aus, dass bis etwa 2028/29 erste Baurechte an heimische Betriebe vergeben werden können, denn sie setzen klar darauf, dass hier nicht einige wenige Mega-Player, sondern viele kleine Unternehmen angesiedelt werden sollen. STP


