Angriff auf 16-Jährige in Dornbirn: Tatverdächtiger wurde Haftrichter vorgeführt

Gewalt und Verbrechen / 01.06.2026 • 14:36 Uhr
Angriff auf 16-Jährige in Dornbirn: Tatverdächtiger wurde Haftrichter vorgeführt
Gegen den 35-Jährigen wird ermittelt.VN / Linher

Nach dem Angriff auf eine 16-Jährige nahe der Fußgängerunterführung Edlach zieht man in Dornbirn Verbindungen zum nahen Bahnhof.

Dornbirn Gegen den 35-jährigen Tatverdächtigen im Falle eines Angriffes auf eine 16-Jährige wurde die Untersuchungshaft verhängt. Dies bestätigt Staatsanwältin Karin Dragosits, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Feldkirch, auf Anfrage der VN.

Angriff auf 16-Jährige in Dornbirn: Tatverdächtiger wurde Haftrichter vorgeführt
Der Tatort in Dornbirn, die Unterführung bei der Bushaltestelle Edlach.VN
Angriff auf 16-Jährige in Dornbirn: Tatverdächtiger wurde Haftrichter vorgeführt
Sie verbindet die Dr.-Anton-Schneider-Straße mit der Quellengasse. VN

Ihm wird vorgeworfen, vergangene Woche eine 16-Jährige in Dornbirn mit einem spitzen Gegenstand im Bauchbereich mehrfach verletzt zu haben. Mit Fußtritten wehrte sie sich gegen den Angreifer, bis es ihr durch den Einsatz des mitgeführten Pfeffersprays gelang, den Täter in die Flucht zu schlagen. Die oberflächlichen Verletzungen, die das Mädchen im Bauchbereich erlitten hatte, wurden noch in derselben Nacht ambulant im Krankenhaus behandelt. Die Hintergründe der Tat sind weiterhin unklar, bei der Festnahme bestritt der 35-Jährige die Tat.

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Tat wird zum Politikum

Nach dem Angriff auf eine 16-Jährige nahe der Fußgängerunterführung Edlach beschäftigt der Fall auch die Stadtpolitik. “An die Adresse all jener PolitikerInnen, die gesagt haben ‚da passiert ja nichts, die Flüchtlinge stechen sich nur untereinander ab‘: Jetzt haben wir also zum ersten Mal so einen Fall, dass ein Mädchen attackiert worden ist”, erklärt Dornbirns Stadtrat Christoph Waibel vor dem Busbahnhof Dornbirn. Es brauche mehr Befugnisse für die Polizei und eine striktere Abschiebepolitik für jene, die sich “nicht aufführen können”, fordert der freiheitliche Stadtrat. Vonseiten der Staatsanwaltschaft Feldkirch kann keine Auskunft zu Herkunft oder Hintergrund des Tatverdächtigen erteilt werden.

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Am Bahn- und Busbahnhof Dornbirn gilt seit Anfang 2025 eine Waffenverbotszone, diese reicht bis zum Ende des östlichen Parkplatzes beim Grabenweg. Der Tatort liegt weitere 250 Meter östlich, bei der Unterführung der Hauptstraße. Die Waffenverbotszone wurde erst kürzlich wieder um drei Monate bis zum 24. August verlängert.

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Drei Monate ist die gesetzlich vorgesehene Maximaldauer einer Waffenverbotszone, dann muss sie durch die Bezirkshauptmannschaft neu geprüft und bei Bedarf verlängert werden. Aufgrund der steigenden Temperaturen und der damit verbundenen längeren Verweildauer im Freien rechnet man auf Basis der Erfahrungen des vergangenen Jahres mit einem Anstieg der Anzeigen im Bereich des Bahnhofs.

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