Mit dem Internet für Wohnkomfort sorgen

HE_Blude / 26.04.2022 • 14:24 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Mit Hilfe von Smarthome und Apps lässt sich in den eigenen vier Wänden viel regeln.Shutterstock
Mit Hilfe von Smarthome und Apps lässt sich in den eigenen vier Wänden viel regeln.Shutterstock

Im modernen Zuhause soll Smarthome unverzichtbar sein. Aber ist es wirklich so sicher, sinnvoll und intelligent?

SMARTHOME Mit Smarthome, einer Technologie, mit deren Hilfe sich vernetzte Alltagshelferlein automatisiert steuern lassen, ist vieles möglich. Egal ob Heizung oder Lüftung, Rollladen oder Garagentor, Licht oder Alarmanlage – inzwischen hat das smarte Zuhause nahezu jeden Bereich erobert. An manuell steuerbare Funksteckdosen, Rauchmelder oder Dimmer haben wir uns längst gewöhnt. Smarthome wird vor allem dann eingesetzt, wenn es um Energieeffizienz, Sicherheit und Wohnkomfort geht. Hier gibt es vollautomatische Lösungen, die über Sensoren auf Änderungen im unmittelbaren Umfeld reagieren, wie etwa eine bestimmte Raumtemperatur oder auf das Wetter. Ihnen gemeinsam ist, dass sie auf eine aktive Netzwerkverbindung angewiesen sind. Als „Internet der Dinge“ wird diese Weiterentwicklung bezeichnet, mit der alltägliche Gegenstände in die Lage versetzt werden, Daten zu senden, zu empfangen und auf deren Basis Handlungen auszuführen. Es spricht viel dafür, wenn man eine Wohnung per Knopfdruck beispielsweise auf einen Abwesenheitsmodus stellen kann. Fenster zu, Herd aus, Heizung runter und vielleicht noch eine intelligente Lichtsteuerung, um zum Schutz vor Einbrechern Anwesenheit vorzutäuschen. Ein ähnliches Szenario kann es bei einem aufziehenden Gewitter geben. Die Wetter-App meldet den Sensoren, Rollläden zu schließen und die Markise einzufahren. Technisch ist das möglich, jedoch fehlen häufig industrieweite Standards. Durch Automatismen lassen sich Heiz- und Stromkosten um 30 bis 80 Prozent senken.

Apps für Wohnraumgestaltung

Auch bei der Wohnraumgestaltung können Apps durchaus sehr nützlich sein. Immer häufiger wird dabei auf sogenannte Augmented Reality gesetzt. Darunter versteht man eine computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Bei dieser Technik wird mittels der Kamera von Smartphone oder Tab­let das Livebild oder ein Foto in die jeweilige App übertragen. Die App Dulux-Visualizer hilft bei der Farbgestaltung von Wänden. Foto aufnehmen und die Wände mit wenigen Klicks mit der gewünschten Farbe gestalten. Möbel, Bilder und Deko werden dabei ausgespart. So entsteht ein Eindruck, wie Farben im eigenen Zuhause wirken.

Noch einfacher funktioniert der brandneue Haro-Visualizer, zu finden in der Haro digital App. Foto oder Livebild aufrufen und mit tatsächlich nur einem Klick einen neuen Bodenbelag einsetzen. Auch hier werden Einrichtungsgegenstände ausgespart.

Ob Parkett, Laminat, Kork- oder Designboden – alle werden dreidimensional korrekt eingefügt. Möbel kinderleicht in den eigenen vier Wänden zu platzieren, macht die App Ikea-Place möglich. Ebenfalls mittels Augmented-Reality-Technologie können vom Sofa über Sessel bis zu Couchtisch und Schrank Möbel beliebig im Raum positioniert, verschoben und wieder entnommen werden. Das Ganze funktioniert auch hier dreidimensional, maßstabsgetreu und fotorealistisch. Die drei Apps sind für Android und IOS in den gängigen App-Stores kostenlos erhältlich.