Rauhnächte zelebrieren Jahresfinale in Remise

HE_Blude / 21.12.2022 • 11:40 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Nonexister feiern bei den Rauhnächten ihre Konzertpremiere.Nonexister
Nonexister feiern bei den Rauhnächten ihre Konzertpremiere.Nonexister

Adapter Verein gestaltet neues Festival mit Bludenzer Kulturbüro.

Bludenz Der Adapter Verein und das Bludenzer Kulturbüro machen gemeinsame Sache: Denn heuer veranstaltet der junge Kulturverein erstmals ein Winterfestival in der Remise Bludenz. Am Dienstag, 27. und am Mittwoch, 28. Dezember, treffen sich eine Schweizer, eine Tiroler und drei Vorarlberger Bands zwischen Weihnachten und Neujahr in der Bludenzer Mitte.

In Kooperation mit der Kulturabteilung der Stadt ruft der gemeinnützige Verein Adapter erstmals ein Winter-Musikfestival in der Remise Bludenz ins Leben: Die Rauhnächte. „Dabei legen wir Wert auf ein stimmiges Programm aus spannenden, lokalen, regionalen und qualitativ hochwertigen Musikschaffenden und bleiben stilistisch vielfältig“, so Matthias Moosbrugger vom Adapter Verein. „Das passt genau in unsere Ausrichtung – wir haben uns ja vorgenommen, dass 40 bis 60 Prozent aller Künstler in der Remise heimischen Bezug haben“, freut sich Kulturstadtrat Cenk Dogan.

Die Rauhnächte – das Programm

Durch die Rauhnächte soll die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester überbrückt werden. Auch musikalisch werden Brücken von Innsbruck bis Zürich gebaut, wobei der Schwerpunkt lokal bleibt. Am Dienstag, 27. Dezember, startet die Vorarlberger Formation Marder 4000 mit ihrem tanzbaren Instrumental-Mix Jazz, House, Techno und Schübel. Demgegenüber geben sich Jesse aus Innsbruck weniger wortkarg, sind waghalsig und laut – eine futuristische Mischung aus Weltraumblues und Tiroler Dialekt Pop.

Dynamisch und kraftvoll zeigt sich die zweite Rauhnacht am Mittwoch, 28. Dezember, mit gleich drei hochkarätigen Musikkapellen. Stator, das vertraute Duo (Wien/Schlins), wechselt ständig sein musikalisches Gewand. Das Remise-Publikum darf sich auf psychedelische Ausuferungen, tonnenschwere Gitarrenriffs aber auch Neo-Sixties Garagensound freuen.

Epische Songstrukturen, die nur schwer in ein Korsett zu zwängen sind, bieten Twangmen aus dem Ländle. Das klassische Trio wurde durch Cello und Keys erweitert, betoniert verträumt und zertrümmert mit Liebe. Besonderes Highlight sind auch Nonexister. Als Kind der Unsicherheit zog sich die 2020 gegründete Formation ins Studio zurück. Heraus kam dann eine gewaltige Neuerfindung aus Industrial, Stoner und Metal. Bei den Rauh­nächten feiern Nonexister ihre Konzertpremiere.

Die Vorarlberger Formation Marder 4000 spielt am 27. Dezember.Marder 4000
Die Vorarlberger Formation Marder 4000 spielt am 27. Dezember.Marder 4000

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