VHS Bregenz will Extra-Meile gehen

HE_Brege / 27.04.2022 • 13:08 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
VHS Bregenz-Vorstand: Michael Grabher, Armin Brunner, Klemens Voit, Hermann Thüringer, Gabriela Dür, Harald Moosbrugger, Lothar Köb, Josef Eder, Karoline Rümmele.

VHS Bregenz-Vorstand: Michael Grabher, Armin Brunner, Klemens Voit, Hermann Thüringer, Gabriela Dür, Harald Moosbrugger, Lothar Köb, Josef Eder, Karoline Rümmele.

Die Bildungsmacher wollen durch Pandemie verloren gegangenes Terrain wettmachen.

Bregenz Das vergangene Corona­jahr lehrte die Volkshochschule Bregenz, den Gürtel enger zu schnallen und das Bildungsangebot zu straffen und verschlanken. Gegenüber 2019 musste bei den Kursbelegungen ein Rückgang von rund 30 Prozent verkraftet werden. Die VHS habe die digitale Transformation vorangetrieben, dabei jedoch die physische Präsenz als Kern des Kurswesens nicht aus den Augen verloren, stellte Geschäftsführer Michael Grabher bei der letzten Generalversammlung fest.

404 Veranstaltungen

Die Volkshochschule Bregenz bot im vergangenen Jahr 404 Veranstaltungen an, die von 5151 Weiterbildungswilligen konsumiert wurden. Der pandemiebedingte Rückgang von etwa 30 Prozent hat vor allem das Kurswesen betroffen. Grund dafür waren vor allem quarantänebedingte Absagen und Verschiebungen.

Digitalisierung weiter vorantreiben

GF Michael Grabher: „Wir sind gewillt, die aufgrund der Coronabegleitumstände zu verzeichnenden Rückgänge wettzumachen, unsere Klientel zurückzuholen und bereit, dafür eine Extra-Meile zu gehen.“ Die Stärke der Volkshochschule sei ein umfassendes Programm, das alle relevanten Wissensgebiete umfasse, weitere Schwerpunkte wie Deutsch-Integrationskurse sowie der zweite Bildungsweg mit Berufsreifeprüfung, Lehre und Matura. Hier seien die Kurse zum Teil online abgehalten worden. Das habe dafür gesorgt, dass sich die Einbrüche im Kurswesen in Grenzen hielten. Die Digitalisierung werde deshalb weiter vorangetrieben, ohne die persönliche Anwesenheit als Kern des Kurswesens der VHS aus den Augen zu verlieren.

Finanzreferent Josef Eder präsentierte seinen ersten Rechnungsabschluss für das Jahr 2021 und machte auf das nachhaltige Wirtschaften der VHS Bregenz aufmerksam. Er dankte der Öffentlichen Hand dafür, dass auch Bildungseinrichtungen gefördert werden, die sich durch eine sparsame Gesamtgebarung und den Einsatz von ehrenamtlichen Kräften auszeichnen. Geschäftsführer Grabher ergänzte, dass solides Wirtschaften ein Schlüssel zur Bewältigung von Krisen sei und es auch künftig oberstes Ziel sei, der Vorarlberger Bevölkerung ein hochwertiges, nachhaltiges und erschwingliches Bildungsangebot zu offerieren.

Ehrenamtlicher Vorstand

Der in der Generalversammlung 2021 gewählte ehrenamtliche Vorstand setzt sich zusammen aus: Obmann Klemens Voit, Vizeobmann Armin Brunner, Josef Eder, Lothar Köb, Evelyn Marte-Stefani, Karoline Rümmele und Hermann Thüringer. Die Bedeutung der Bregenzer Volkshochschule für das Land und die Landeshauptstadt hob Harald Moosbrugger, Vorstand der Abteilung Wissenschaft und Weiterbildung im Amt der Landesregierung, hervor: „Ohne Bildung keine Zukunft. Bildung ist elementar wichtig und für die persönliche Entwicklung entscheidend, sie zeichnet nicht allein Wirtschafts-, sondern Lebensstandorte aus.“ HAPF

Die Ehrenmitglieder der VHS Bregenz (von links): Urs Riesner, Gertrud Ettenberger (Jg. 1925), Wolfgang Türtscher, Kurt Lang, Margareta Lang, aVBgm. Albert Skala.
Die Ehrenmitglieder der VHS Bregenz (von links): Urs Riesner, Gertrud Ettenberger (Jg. 1925), Wolfgang Türtscher, Kurt Lang, Margareta Lang, aVBgm. Albert Skala.