Himmlische Tröpfchen zum lauen Sommerabend

Heimat / 07.07.2023 • 12:35 Uhr
Die Läbbe gsi stoßen auf ein gelungenes Fest an. <span class="copyright">HAPF/3</span>
Die Läbbe gsi stoßen auf ein gelungenes Fest an. HAPF/3

„Läbbe gsi“ laden heute zum beliebten “WisWii-Fäscht”  am Vereinshausplatz in Wolfurt.

Wolfurt Die Freunde eines guten Tropfens kommen heute, Samstag, 8. Juli, ab 17 Uhr, unter den Platanen am Vereinshausplatz in Wolfurt auf ihre Kosten. Der Fasnachtsverein „Läbbe gsi“ lädt wieder zu seinem schon traditionellen WisWii-Fäscht. Diesmal ist die kleinste und jüngste österreichische Weinregion Traisental mit ihren Weinen zu Gast.

Die Festküche bietet die richtigen Unterlagen an.
Die Festküche bietet die richtigen Unterlagen an.

Ausgefallene Ideen

Die ehemals Aktiven vom Fasnachtsverein „Läbbe“ haben sich im Ausgedinge zu den „Läbbe gsi“ zusammen geschlossen. Jährlich strapazieren sie mit ihren ausgefallenen Ideen die Lachmusklen. Etwa wenn sie als Wolfurter Schlossreiter in den Faschingsumzügen der Region mitreiten, als „Wir sind Kaiser“ als Seine Majestät, Robert Heinrich I und natürlich Obersthofmeister Seyffenstein Faschings-Audienzen geben, oder als Pizzabäcker mit echtem Holzofen dabei sind und die Schaulustigen mit Pizzaecken verwöhnen.

Das WisWii-Fäscht hat sich längst zum beliebten Treffpunkt entwickelt.
Das WisWii-Fäscht hat sich längst zum beliebten Treffpunkt entwickelt.

Weindorf beim Vereinshaus

Seit mehreren Jahren sind die „Läbbe gsi“ auch im Sommer aktiv. Sie haben das Wolfurter WisWii Fäscht erfunden, das immer zum Schulschluss die Herzen aller Weinbeißer und Weibeißerinnen höher schlagen lässt. So auch euer wieder, am kommenden Samstag am Vereinshausplatz. Die „Läbbe gs“ errichten immer ihr kleines aber feines Weindorf, sorgen für schmackhafte Unterlagen und den musikalischen richtigen Ton.

Weine aus dem Traisental

Wie jedes Jahr war eine starke Abornduing der „Läbbe gsi“ wieder eim Einsatz, um passende Weine für ihr Fest zu verkosten und einzukaufen. Nach spanischen und italienischen Weinen, nach Weinen aus der Bodenmseeregion, aus der steirschen Toskana, dem Burgenland und Niederösterreich sind sie heuer auf das jüngste und kleinste Weinanbaugebiet Österreichs, das Traisental, gestoßen.

Anstrengende Weinverköstigung

Unter größten persönlichen Opfern hat die Weinfestdelegation eine reichliche Auswahl verköstigt. Da ist vom Weingut Deimel ein Bouvier mit extrareichem Charakter dabei. Vom Weingut Erber ein zart-strohgelber Muskateller mit leichter Kräuteraromatik. Er sei, so die einhellige Meinung der „Läbbe gsi“, perfekt für laue Sommerabende. Beim Weingut Fink-Püreschitz wurde ein Gemischter Satz, der die Nase mit lebendigen Armomen umspielt, sowie ein Rosé von zartem Zwiebelrot, dessen feine Kohlensäure ein belebendes Trinkvergnügen verspricht, geordert. Vom Weingut Haslinger stammt ein Weißburgunder in hellem Grüngelb mit Anklängen von Heublumen und im Weingut Zum Fink überzeugte ein blumig-erfrischender Frühroter Veltliner.

Heute kann man sich am Vereinshausplatz ab 17 Uhr davon überzeugen, dass aus dem Mostviertel auch herrliche Weine stammen. Als passende Unterlage warten die „Läbbe gsi“ mit verschieensten feinen und deftigen Brotausfstrichen auf und unplugged spielen beim WisWii-Fäscht „Oldies 3“ auf. HAPF