Verlängerung der Mathias-Schmid- Ausstellung bis zum Tag des Denkmals

Sommerausstellung im Schattenburgmuseum bis 24. September.
Feldkirch Den 100. Todestag des aus dem Tiroler Paznauntal stammenden Malers Mathias Schmid (1835–1923) nahm das Schattenburgmuseum Feldkirch 2023 zum Anlass für eine besondere Sommerausstellung in der Schatzkammer. Aufgrund der Beliebtheit und des Erfolgs dieser kleinen, aber feinen Sonderausstellung verlängert das Museum diesen thematischen Schwerpunkt bis Sonntag, 24. September, dem Tag des Denkmals in Österreich.
Audiovisueller Einstieg
Ein von Helmut Wenzel gestalteter 12-minütiger Film bietet großen und kleinen Besuchern einen informativen Einstieg in die Ausstellung, eigens angefertigte Puzzles von ausgestellten Werken, ein Suchbild und ein Ausmalbogen bieten Kindern gute Möglichkeiten, das Werk im wahrsten Sinne des Wortes zu „begreifen“. Eigens angefertigte Kunstkarten und vier verschiedene Sondermarken mit Schmid-Werken sowie die Möglichkeit, gleich vor Ort die Karten zu schreiben und aufzugeben, runden das Angebot ab.

Sozialkritische Untertöne
In der Feldkircher Friedhofskirche St. Peter und Paul befindet sich eines der religiösen Hauptwerke von Mathias Schmid, nämlich die von ihm gemalte Grablegung aus dem Jahre 1864, die die ganze Meisterschaft Schmids offenbart.
Der Künstler, der sich mit seinen sozialkritischen Untertönen in seinen Werken nicht nur Freunde machte und Schüler an der Kunstakademie in München war, erhielt dennoch eine Reihe von Auszeichnungen wie z. B. den Titel eines „königlich-bayerischen Akademieprofessors“ oder das Ritterkreuz des Franz-Josef-Ordens durch den österreichischen Kaiser.