Christbäume flogen durch Schneegestöber

Viel Spaß und Spannung beim siebenten Christbaumweitwerfen der Funkenzunft Tosters.
Feldkirch “Liebes Publikum, bitte nehmt die Hände aus den Taschen und feuert die Teilnehmer mit Klatschen an!” bat Moderator Fredi Himmer um Beiträge zur weiteren Steigerung der Stimmung beim ersten Christbaumwerfen der Funkenzunft Tosters mit Schneefall. Angefeuert wurden Kinder wie erwachsene Wettkämpfer:innen natürlich durch ihre Freunde und Verwandten. Motiviert gelegentlich auch durch die Bekanntgabe der zwischenzeitlich mit ihren Weiten an erster Stelle Liegenden.

Aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen wird an dieser Stelle kein Inhalt von Youtube angezeigt.
“I han nur säga wella, dass mir führand”, stichelte Markus Dejaco von der Funkenzunft Hub darüber hinaus gegenüber der Abordnung der “Tostner Avengers”. Die waren kurz davor, stolz mit dem im Vorjahr geholten Wanderpokal angekommen, und hatten ihn vor der Übergabe an den Tostner Funkenzunftobmann Tobias Bitsche noch für viele bestens sichtbar in die Höhe gehoben.

Himmer bedankte sich bei Pfarrer Hubert Lenz für die Überlassung des Kirchplatzes, beim “James Cook” für die schon länger laufende Unterstützungsaktion für die Funkenzunft, den Gastronomiebetrieben “Eibe” und “Löwen” sowie weiteren Sponsoren. Der Erlös der Veranstaltung, der sich aus den Teilnahmegebühren und der Bewirtung ergibt, kommt dem Funken zugute, der dieses Jahr schon Mitte Februar auf dem Montikel stattfindet.

Die Wurftechnik war allen Teilnehmer:innen selbst überlassen, auch Haltungsnoten wurden keine vergeben, es zählte allein die erreichte Weite. In den meisten Fällen bewährte sich eine flache Flugbahn, als effektivste Methode bewährte sich das Packen der Bäume mit beiden Händen und mehrfaches kräftiges Schwungholen vor dem Wurf.

Wie üblich machten es die drei besten Teams spannend und mobilisierten gegen Ende der Veranstaltung noch einmal alle Kräfte. Lange war die Mannschaft “Funkenzunft Ardetzenberg 2” vor “Nofels 1” und den “Tostner Avengers” gelegen, zum Ende hin verteidigten die “Avengers” aber den Wanderpokal gegen die Ardetzenberger und Nofler.

Bei den Damen gewann Jennifer Lampert (10,26 Meter) vor Nicole Kessler (9,67), Pelin Örnek (9,65) und Corina Kuhn (9,23). In der Herren-Einzelwertung lag Peter Kleinfercher (10,26 Meter) vor Kevin Kolmanz (9,67), Felix Trummer (9,65) und Marc Domig (9,23). Weil die beiden Erstgenannten den Schauplatz bis zur Siegerehrung schon verlassen hatten, gingen die Preise gemäß den Veranstaltungsregeln an Trummer und Domig. “Was sind denn das für Säcke?” wunderte sich Moderator Himmer über den frühen Abgang der beiden. Fürs Ausharren bei “nicht sommerlichen Verhältnissen” hatte er sich schon zuvor bei den Anwesenden bedankt. Aber eben: “Wir haben alles im Griff, nur das Wetter nicht”

Die Wertung für Kinder mit weniger als 1,2 Meter Körpergröße gewann Max Erath vor Leo Bitsche und Antonia Penna. Sie setzten sich gegen Maximilian Koch (Funkenzunft Tosters), Ella Twupack, Hannah Tement und Laurenz Karnekar durch. In der Kategorie “Kinder über 120” holte sich Jaden Feifel den Sieg vor Anna-Lena Galler und Noel Eisenbeutl. Gefolgt von Aliga Feifel, Jana Lampert, Emilia Rüscher, Weria Karasin und Emilian Lampert. AME
















