SK Meiningen kämpft gegen den nächsten Abstieg – Verstärkung soll Wende bringen

Letzter Platz zur Winterpause in der Landesliga. Mit starken Neuzugängen in das Frühjahr.
Meiningen Vor zwei Jahren musste der SK Meiningen den bitteren Gang aus der Vorarlbergliga antreten. Nun droht dem Traditionsclub der nächste Rückschlag: Nach einer negativen Hinrunde in der Landesliga überwintern die Meininger auf dem letzten Tabellenplatz. Sechs Punkte fehlen aktuell auf den rettenden Rang, den derzeit der FC Schruns innehat. Entscheidender Faktor für die Misere war die Defensive – 36 Gegentreffer in nur 13 Spielen sprechen eine klare Sprache. Trotz der Treue von Langzeittrainer Enes Cavkic blieb der sportliche Aufwärtstrend bislang aus. Doch die Verantwortlichen rund um Sportchef Johannes Schwärzler haben die Pause genutzt, um personell nachzulegen.

Gleich drei Spieler mit Regionalliga-Erfahrung stoßen zum Team: Die Brüder Lukas und David Widemschek wechseln leihweise bis Saisonende von RW Rankweil nach Meiningen, zudem kehrt Torhüter Lukas Brotzge nach seinem Studium mit abgeschlossener Meisterprüfung zurück. Alle drei Spieler spielten bereits drei Ligen höher und sollen in der Rückrunde für mehr Stabilität und Ruhe in der Defensive sorgen. Mit Adrian Kessler und Niklas Schenk konnten zwei ehemalige Spieler reaktiviert werden. Im Tor bahnt sich ein spannender Konkurrenzkampf an: Der erfahrene Rückkehrer Brotzge misst sich mit dem erst 17-jährigen Gabriel Rundel um den Platz als Nummer eins. In Meiningen herrscht Zuversicht, dass die Neuzugänge die dringend benötigte Wende bringen. Die Zeit drängt – denn der nächste Abstieg wäre ein herber Rückschlag für den Oberländer Traditionsverein. VN-TK



