Letzter der Eliteliga: SC Göfis kämpft mit neuem Kader um die Rettung

Heimat / HEUTE • 14:51 Uhr
Youngster Samuel Kelemen will mit Göfis den Verbleib schaffen. PRIVAT
Youngster Samuel Kelemen will mit Göfis den Verbleib schaffen. privat

Neue Spieler sollen den Oberländern im Abstiegskampf der Eliteliga wieder Hoffnung geben.

Göfis Der SC Göfis steht in der VOL.AT-Eliteliga auf dem letzten Tabellenplatz, mit lediglich drei Remis und drei Punkten aus der Hinrunde und einem Rückstand von zehn Zählern auf das rettende Ufer. Doch an Resignation denkt im Oberland niemand. Im Gegenteil: Die Verantwortlichen rund um Sportchef Jürgen Hafner und Spielertrainer Maximilian Knuth haben in der Winterpause personell kräftig nachgeschärft und hoffen nun, mit einem runderneuerten Kader den Klassenerhalt in der vierthöchsten Spielklasse Österreichs noch möglich zu machen. Besonders große Hoffnungen ruhen auf dem brasilianischen Offensivspieler Joao Augusto Ricci Daguer, der von Hittisau nach Göfis wechselt. Auch Samuel Kelemen, bisher in der Akademie Vorarlberg aktiv, sowie Fabio Neuschmied vom SCR Altach sollen dem Team mehr Durchschlagskraft verleihen. Für die Stabilität in der Defensive wurde Nije Ansumana vom FC BW Feldkirch geholt.

Fabio Neuschmied kommt von Altach nach Göfis.
Fabio Neuschmied kommt von Altach nach Göfis.

Als Rückkehrer wird zudem David Palombo gehandelt, der nach jahrelanger Verletzungspause – Schambeinprobleme und eine langwierige Knieverletzung setzten ihn außer Gefecht – nun wieder einsatzbereit ist und dem Spiel des SC Göfis im Mittelfeld wichtige Impulse geben könnte. Vorerst noch nicht zur Verfügung steht Linus Martin, der nach seinem Kreuzbandriss frühestens im April wieder ein Thema für den Kader sein dürfte. Nicht mehr Teil des Teams sind hingegen Ariel Germiniani, dessen neuer Verein noch nicht bekannt ist, sowie Anil Arslan, der zum TSV Altenstadt wechselte, Johannes Ladner, der nun wieder für Nüziders spielt, und Valentin Alexandru Asiu, der künftig für Fußach aufläuft. Eine besonders bittere Nachricht war zudem das Karriereende von Abwehrchef Florian Allgäuer, der seine Fußballschuhe endgültig an den Nagel hängt. Der 29-jährige Defensivkünstler wird Göfis an allen Ecken und Enden fehlen. Mehr als 100 Meisterschaftsspiele hat er für seinen Stammklub bestritten. Trotz der schwierigen Ausgangslage will man in Göfis den Kampf nicht aufgeben. Mit dem Heimspiel gegen Nenzing am 27. März fällt der Startschuss für das Unternehmen Klassenerhalt. Der Optimismus im Lager des SC Göfis ist spürbar – man glaubt an das eigene Comeback. VN-TK

Ricci Daguer verstärkt Göfis in der Offensive.
Ricci Daguer verstärkt Göfis in der Offensive.
Nije Ansumana wird bis Saisonende das Göfner Dress tragen.VN-TK
Nije Ansumana wird bis Saisonende das Göfner Dress tragen. VN-TK
Göfis Sportchef Jürgen Hafner hat die Hausaufgaben für das Frühjahr gemacht.
Göfis-Sportchef Jürgen Hafner hat die Hausaufgaben für das Frühjahr gemacht.