Scheckübergabe in Brederis: 6750 Euro für Familie aus dem Ort gesammelt

Heimat / 30.01.2026 • 10:34 Uhr
Reinhard Metzler von der Funkenzunft Brederus und Simone Amann von der Pfarre übergaben den Scheck an die Bresner Familie.FLORIAN HEPBERGER
Reinhard Metzler von der Funkenzunft Brederis und Simone Amann von der Pfarre übergaben den Scheck an die Bresner Familie.florian hapberger

Zwei Bresner Vereine stellten sich in den Dienst der guten Sache.

Rankweil In Brederis wurde ein Zeichen der Solidarität gesetzt: Vor der Kirche übergaben Vertreterinnen und Vertreter zweier örtlicher Vereine einen symbolischen Spendenscheck an eine Familie aus dem Ort. Die Summe von 6750 Euro war durch die gemeinsame Durchführung eines öffentlichen Festes zusammengekommen, das von der Dorfgemeinschaft rege besucht und unterstützt wurde.

Veranstaltet wurde das Fest vom Familienmesseteam der Pfarre Brederis und der Funkenzunft Brederis. Beide Gruppen hatten ein buntes Programm auf die Beine gestellt, das Menschen aus dem Dorf zusammenbrachte – mit einem klaren Ziel: den Reinerlös für einen sozialen Zweck in der unmittelbaren Nachbarschaft zu verwenden.

Dieses Vorhaben wurde nun in die Tat umgesetzt. Bei der Übergabe vor der Kirche nahmen Mitglieder der Familie Schöckenbacher den Spendenscheck persönlich entgegen. Das Geld wird dringend benötigte Hilfsmittel für die Pflege ihres Sohnes Tobias ermöglichen – eine spürbare Unterstützung für den Alltag einer Familie, die im Dorf verwurzelt ist.

“Die große Spendenbereitschaft hat uns tief beeindruckt”, sagte Reinhard Metzler, Unternehmer und Funktionär von der Funkenzunft Brederis. Gemeinsam mit Simone Amann vom Familienmesseteam überreichte er den Scheck und dankte allen, die zum Erfolg der Aktion beigetragen haben. Auch Amann zeigte sich bewegt: “So viele Menschen haben geholfen – mit kleinen Beträgen, mit Zeit, mit Herz. Das zeigt, wie stark unsere Gemeinschaft ist.”

Die Entscheidung, die Übergabe vor der Kirche zu gestalten, war bewusst getroffen worden. Sie sollte nicht im Verborgenen stattfinden, sondern ein sichtbares Zeichen setzen: Hilfe geschieht mitten unter uns. Wenn viele gemeinsam handeln, kann konkrete Unterstützung möglich werden – unbürokratisch, direkt und menschlich.

Für die Familie, die die Spende entgegennahm, bedeutet diese Geste mehr als finanzielle Entlastung. Sie steht für ein Dorf, das hinsieht und zusammenhält.

Die beiden organisierenden Gruppen sind sich einig: Der Erfolg der Veranstaltung und die positive Resonanz bestärken sie darin, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Auch künftig soll gemeinsames Engagement dort ansetzen, wo Hilfe gebraucht wird – direkt im Ort, direkt bei den Menschen. VN-TK