Routine soll den Montafonern im Abstiegskampf helfen

Heimat / 02.02.2026 • 10:50 Uhr
Manuel Demuth kehrt nach Schruns zurück.VEREIN
Manuel Demuth kehrt nach Schruns zurück. VEREINThomas Knobel

Landesligist FC Schruns verpflichtet drei Neuzugänge.

Schruns Der Intersport FC Schruns geht als Vorletzter der Fußball-Landesliga mit 13 Punkten vom 13. Tabellenplatz in die entscheidende Phase der Saison 2025/2026 und setzt im Kampf gegen den Abstieg auf gezielte Verstärkungen. Mit Nathanael Zech aus Ludesch, Manuel Demuth aus Bizau und Lucas Tschanz aus St. Gallenkirch stößt im Winter ein Trio zum Team, das vor allem Ruhe, Erfahrung und Stabilität bringen soll.

Lucas Tschanz kommt von Hochmontafon ins Stadion Wagenweg.
Lucas Tschanz kommt von Hochmontafon ins Stadion Wagenweg.

Nach einer schwierigen Herbstsaison reagierten die Verantwortlichen rund um Teammanager Christoph Stocker bewusst und holten Spieler mit sogar mehr als Landesliga-Niveau und klar definierten Rollen. Eine Schlüsselrolle soll dabei Manuel Demuth einnehmen, der zu seinem Stammklub zurückkehrt. Der 29-Jährige spielte bereits von 2015 bis 2023 für Schruns und kommt nun vom Eliteliga-Verein Bizau zurück ins Montafon. Vor allem in der Defensive gilt Demuth als echte Verstärkung, seine Erfahrung und Zweikampfstärke sollen der zuletzt anfälligen Abwehr mehr Sicherheit geben. 28 Gegentreffer in dreizehn Spielen kassierte Schruns in der ersten Saisonhälfte.

Eine echte Verstärkung: Nathanael Zech von Ludesch.
Eine echte Verstärkung: Nathanael Zech von Ludesch.

Neu im Dress des FC Schruns ist Nathanael Zech. Das 30-jährige Urgestein aus Ludesch kam im Herbst beim Walgau-Klub nur auf acht Kurzeinsätze und sucht nun im Montafon eine neue sportliche Herausforderung. Zech hat bislang noch nie für Schruns gespielt, bringt jedoch reichlich Landesliga-Erfahrung mit und soll vor allem im zentralen Mittelfeld für Struktur und Ordnung sorgen.

Ebenfalls zurück in Schruns ist Lucas Tschanz. Der 21-Jährige kehrt nach eineinhalb Jahren aus dem Hochmontafon zu seinem Stammverein zurück und soll mit seiner Dynamik und Qualität neue Impulse setzen. Auch im Mittelfeld soll Tschanz helfen, das Spiel des Vorletzten stabiler und kontrollierter zu machen.

Verlassen haben den Klub Niclas Tobias Tschann und Laurin Tschann, beide aus St. Gallenkirch. Trainer Thomas Tschanz bleibt weiterhin verantwortlich und setzt im Abstiegskampf bewusst wieder hauptsächlich auf talentierte Eigenbauspieler mit Bezug zum Klub. Alle drei Zugänge sollen dem Team vor allem eines geben: mehr Ruhe am Ball und die nötige Stabilität, um im Frühjahr den Klassenerhalt möglichst früh zu realisieren. Schlusslicht Meiningen hat sechs Zähler Rückstand auf Schruns. VN-TK