Feuerwehr Bludenz ehrt verdiente Florianijünger

Engagierte Einsatzkräfte blicken auf 122 Einsätze mit 2443 Stunden Zeitaufwand zurück.
Bludenz Im vergangenen Jahr wurde die Feuerwehr Bludenz zu 54 Brandeinsätzen und 68 technischen Einsätzen alarmiert (davon 18 Nachbarschaftshilfen). Insgesamt hatte die Feuerwehr 122 Einsätze, die mit einem Zeitaufwand von 2443 Stunden zu Buche schlugen. 25 Personen wurden aus Notlagen befreit und zwölf Personen verletzt gerettet. Leider konnten zwei Personen nur noch tot geborgen werden. “Einsätze wie diese zeigen, wie schmal die Grenze ist zwischen Hilfe leisten können und machtlos sein. Ich möchte auf einen Einsatz im Vorjahr verweisen: Ein junger Mann war in die Ill gestürzt”, berichtete Oberbrandmeister Joachim Zoderer. Die Feuerwehr eilte von ihrer Abschlussprobe unverzüglich an den Ort des Unglücks. Doch an der Ill angekommen, musste sie feststellen, dass sie bei einem Ereignis wie diesem machtlos ist. “Oftmals sind es genau diese Einsätze, die zeigen, wie wertschätzend unsere Arbeit gesehen wird”, erklärte Joachim Zoderer.

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Tendenz nach oben
Wie er weiter ausführte, habe die Feuerwehr nach diesem Einsatz einen aufrichtigen, handgeschriebenen Brief der Mutter des verstorbenen Mannes bekommen, in welchem ein einfaches Danke geschrieben stand. Und das bekämen die Einsatzkräfte heutzutage nur noch selten zu hören, und folglich hätte sie dies umso mehr gefreut. Betrachte man die Statistik, stelle man fest, dass die Tendenz “eigentlich immer nach oben” gehe, auch wenn es 2025 etwas weniger Einsätze gegeben habe als im Jahr davor. Dennoch sei das vergangene Jahr nicht weniger anspruchsvoll gewesen. Seit 2008 habe die Feuerwehr deutlich mehr technische Einsätze gehabt (es waren 1143) – diesen standen 779 Brandeinsätze gegenüber. 237-mal habe die Feuerwehr in der Nachbarschaft ausgeholfen. 477 Menschen hätten während dieser Zeit aus Notlagen befreit und 172 Menschen verletzt gerettet werden können. Für 29 Personen hätten die Einsatzkräfte leider nichts mehr tun können. An 21 Tagen sei im Berichtsjahr mehr als ein Einsatz abzuarbeiten gewesen.

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Verdienstvolle Tätigkeit
Dies alles erfuhren die Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen sowie die geladenen Gäste jüngst bei der Jahreshauptversammlung, zu welcher Feuerwehrkommandant Gunnar Vonbun ins Feuerwehrgerätehaus geladen hatte. Den Höhepunkt des Abends bildete die Ehrung von drei verdienten Florianijüngern: Markus Tomas und Joachim Zoderer wurde für Verdienste um das österreichische Feuerwehrwesen das Verdienstzeichen dritter Stufe des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes verliehen. Robert Seeberger wurde für seine verdienstvolle Tätigkeit in der Feuerwehr mit der Feuerwehrmedaille des Landes Vorarlberg in Bronze ausgezeichnet. Angelobt wurden an dem Abend die Neuzugänge Jonas Fertschnig, Egon Schobel, Michael Schelling, Nejla Budimlic, Angelina Steinhauser und Oliver Radulovic. Unter den zahlreichen Gratulanten befanden sich Bezirkshauptmann Harald Dreher, Bürgermeister Simon Tschann, die Stadträte Bernhard Corn und Cenk Dogan, Bezirksfeuerwehrinspektor Karl-Heinz Beiter, Bezirksvertreter Thomas Bargehr und Abschnittsfeuerwehrkommandant Guntram Vonbun. SCO

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