Bunter Abend der Funkenzunft St. Gerold

Mit Humor, Musik und Seitenhieben auf das Dorfgeschehen begeisterte die Zunft ihr Publikum.
St. Gerold Die Funkenzunft St. Gerold lud auch heuer wieder zum traditionellen „Bunten Abend“ ins Geroldshaus und durfte Gäste aus dem ganzen Land begrüßen. In gewohnt pointierter Manier nahm das Programm die kleinen und größeren Hoppalas des vergangenen Jahres aufs Korn – nicht ohne dabei auch die Nachbarschaft wie die „Bloser“ oder „Sunnatager“ augenzwinkernd aufs Korn zu nehmen. Funkemeister Claudio Franzoi zeigte sich zufrieden: „Die große Begeisterung des Publikums zeigt, wie sehr diese Veranstaltung geschätzt wird.“

Ein fixer Bestandteil des Bunten Abends ist die Generalprobe am Samstagvormittag, zu der traditionell die Pensionistinnen und Pensionisten des Tales eingeladen werden. Viele kamen gemeinsam mit ihren Enkeln. Mit einem interessanten Kochkurs begann das Programm, erste Lacher ließen nicht lange auf sich warten. DSchlag auf Schlag wechselten anschließend die Szenen: Die Schule stand im Mittelpunkt, einmal mit schwierigen Eltern, dann mit herausfordernden Lehrpersonen.

DJ Ötzi erschien mit seiner Tochter, der Grünkohlchor nahm Ereignisse aus dem Tal aufs Korn, der Chor „penetranter Sorte“ rappte sich mit „Ghörig“ in den Fokus. Jugendliche vor einem Geschäft, die Backstreet Boys, Shania Twain und augenzwinkernde Seitenhiebe auf Mitbürger sorgten für weitere Höhepunkte.

Auch aktuelle Themen fanden Platz: der Führerscheinskandal nach dem Motto „Jeder Durchgefallene ist bares Geld“, ein verzweifelter Sänger mit der „Blume aus dem Gemeindebau“, Tom und Baschti im Italienurlaub sowie skurrile Verwicklungen rund um „booking.com“ im Walsertal. Freddie Mercury machte ebenso Station in St. Gerold, bevor Seppel und Luis das Dorfgeschehen kommentierten.

Die „d’Hoti Funkazunft“ überzeugte erneut mit einer gelungenen Mischung aus Alltagskomik, aktuellen Themen, mitreißenden Playbacks und Showeinlagen – begleitet von Köstlichkeiten aus Küche und Keller. HAB


