Achte Saison in der VOL.AT Eliteliga mit klarer Mission

Heimat / 05.03.2026 • 11:23 Uhr
Rene Wachter geht im Sommer schon in seine achte Saison in Nenzing.
René Wachter geht im Sommer schon in seine achte Saison in Nenzing.Thomas Knobel

René Wachter bleibt Nenzings Konstante an der Seitenlinie.

Nenzing Wenn der FC Nenzing in die Saison 2026/27 der VOL.AT Eliteliga startet, steht ein Name für Kontinuität und Entwicklung im Walgau: René Wachter. Der 47-Jährige geht in sein achtes Jahr als Trainer der ersten Kampfmannschaft und hat die sportliche Handschrift des Vereins in den vergangenen Jahren entscheidend geprägt.

Seit Sommer 2019 trägt der Inhaber der Uefa-A-Lizenz die Verantwortung an der Seitenlinie. Damals übernahm er eine Mannschaft im Umbruch und führte sie Schritt für Schritt zu Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit in Vorarlbergs höchster Spielklasse. Zuvor war Wachter sieben Jahre bei der Spielgemeinschaft Hochmontafon tätig und sammelte dort wertvolle Erfahrung im Aufbau gewachsener Strukturen.

Die Funktion des sportlichen Leiters übernahm er erst im Laufe seiner Tätigkeit. Zu Beginn war Wachter ausschließlich Cheftrainer, inzwischen ist er auch als Sportchef für sämtliche sportlichen Belange in Nenzing verantwortlich. Von der Kaderplanung über die strategische Ausrichtung bis hin zur Einbindung junger Talente laufen die Fäden bei ihm zusammen. Diese Doppelrolle sorgt für klare Entscheidungswege und eine durchgängige Linie im sportlichen Konzept.

Trainer und Sportchef: Rene Wachter hat in Nenzing einiges positives bewirkt.
Trainer und Sportchef: René Wachter hat in Nenzing einiges Positives bewirkt.

In der VOL.AT Eliteliga hat sich der FC Nenzing unter seiner Führung etabliert. Die Mannschaft tritt selbstbewusst auf, ist physisch präsent und spielerisch gereift. “Ein Top-5-Platz wäre schön am Saisonende”, sagt Wachter mit Blick auf die kommende Spielzeit. Es ist ein Ziel mit Maß, aber auch mit Anspruch. “Wir sind in den letzten Jahren konkurrenzfähig geworden für diese Spielklasse”, betont er.

Das Fundament des Erfolgs liegt in der Mischung. Routiniers geben Stabilität, Eigenbauspieler stehen für Identifikation mit dem Verein, dazu kommen Nachwuchskräfte und Akteure aus der 1b-Mannschaft, die behutsam an die Kampfmannschaft herangeführt werden.

Dass Nenzing für Wachter längst mehr ist als nur eine sportliche Station, wird in seinen Worten deutlich. “Nenzing ist mir ans Herz gewachsen und ein Top-Verein”, sagt er. Im Walgau setzt man weiter auf Kontinuität – und auf einen Trainer, der den Klub in der VOL.AT Eliteliga nachhaltig geformt hat und noch lange nicht am Ende seiner Mission angekommen ist. VN-TK