Feldkirch verspielt Führung gegen Korneuburg

Heimat / 09.03.2026 • 13:22 Uhr
Feldkirch verlor gegen Korneuburg trotz Anfangsfurioso.VEREIN
Feldkirch verlor gegen Korneuburg trotz Anfangsfurioso. Verein

Anfangsfurioso von Marina Jakob und Co. blieb unbelohnt.

Feldkirch Die Damen des Sparkasse HC Blau-Weiß Feldkirch haben in der Reichenfeldhalle eine 27:33-Niederlage gegen den UHC Korneuburg hinnehmen müssen. Trotz einer frühen und deutlichen Führung kippte die Partie noch vor der Pause – und die Gastgeberinnen liefen dem Rückstand danach vergeblich hinterher. Der Negativtrend im neuen Jahr hält für die Montfortstädterinnen an.

Dabei begann das Spiel ganz nach dem Geschmack der Feldkircherinnen. Von der ersten Minute an stimmte die Abstimmung, das Tempo war hoch, die Körpersprache selbstbewusst. Bereits nach fünf Minuten lag das Heimteam mit 5:1 in Front. Insgesamt 21 Minuten lang blieb Feldkirch auf Siegkurs, kontrollierte das Geschehen und setzte die Gäste früh unter Druck.

Doch Korneuburg fand zunehmend besser in die Partie. In der 20. Minute gelang der Ausgleich zum 12:12. Was folgte, war eine Phase, in der das Momentum klar auf die Seite der Niederösterreicherinnen kippte. Während die Gäste ihre Chancen konsequent verwerteten, fehlte Feldkirch im Angriff die nötige Balance. Mehrere gute Möglichkeiten blieben ungenutzt, technische Fehler schlichen sich ein. So ging es mit einem 14:19-Rückstand in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel zeigte das Heimteam Moral. In der 40. Minute kämpften sich die Feldkircherinnen auf 21:22 heran und machten die Begegnung wieder spannend. Die Hoffnung auf eine Wende war greifbar. Doch Korneuburg reagierte abgeklärt, erhöhte erneut das Tempo und baute den Vorsprung Schritt für Schritt wieder aus. Eine neuerliche Führung sollte Feldkirch nicht mehr gelingen.

Weronika Janczarek war mit sieben Treffern beste Werferin der Gastgeberinnen. Diana Kiss steuerte fünf Tore bei, Marina Jakob traf viermal. Julia Marte stand im Tor der Feldkircherinnen.

Am Ende blieb eine bittere Heimniederlage – und ein durchwachsener Trend: Aus den letzten sechs Spielen holte Feldkirch nur einen Sieg bei fünf Niederlagen. In der Tabelle rangiert das Team um Trainer Zoltan Balogh dennoch auf Platz fünf und damit so weit vorne wie seit vielen Jahren nicht mehr. Ein großer Lichtblick in einer Phase, in der die Konstanz fehlt. Der Abstieg ist heuer kein Thema und Feldkirch kann ohne Druck frech drauflosspielen. VN-TK