MAP Kellergalerie lud zur Finissage

Heimat / 11.03.2026 • 16:13 Uhr
Fotograf Manfred Schlatter (Obmann MAP Kellergalerie), Pädagogin Daniela Vogt-Marent (Schwester der Künstlerin Rebecca Marent), Künstlerin  Renate Wittwer und Künstlerin Gerda Tschofen mit Ehemann Günter anlässlich der Finissage zur Ausstellung
Manfred Schlatter (Obmann MAP Kellergalerie), Daniela Vogt-Marent, Renate Wittwer und Gerda Tschofen mit Ehemann Günter.Gerhard Scopoli

Ausstellung “frauen.zimmer” präsentierte in Schruns “3 Räume – 3 Frauen – 3 Positionen”

Schruns “Solche Schlussrundgänge erleben wir selten mit so großer Beteiligung. Danke, dass ihr da seid, vor allem danke an die beiden Künstlerinnen Renate Wittwer und Gerda Tschofen”, sagte Kurator Bruno Winkler bei der Finissage zur Ausstellung “frauen.zimmer”. Die Dritte im Bunde der Künstlerinnen, die im Rahmen der Ausstellung “frauen.zimmer – 3 Frauen – 3 Räume – 3 Positionen” ausgestellt hatten, war Rebecca Marent. Sie wohnt im 600 Kilometer von Schruns entfernten Göttingen. Ihre Mutter, Roswitha Marent, und ihre Schwester, Daniela Vogt-Marent, hatten sie in der MAP-Kellergalerie in der Bahnhofstraße 12 in Schruns sehr gut vertreten. Unter den mehr als 20 Anwesenden befanden sich auch Gemeindevorstand Norbert Haumer und der ehemalige Bürgermeister Tobias Kieber.

Künstlerin Gerda Tschofen (r.) erklärte Besucherinnen der Finissage in der MAP Kellergalerie ihre Arbeit.
Künstlerin Gerda Tschofen (r.) erklärte Besucherinnen der Finissage in der MAP Kellergalerie ihre Arbeit.

“Den Begriff ‚frauen.zimmer‘ haben wir bewusst so gewählt und auch die Finissage bzw. den Abschluss dieser Ausstellung am Weltfrauentag. Die Kunst darf viel, die hat Narrenfreiheit gewissermaßen und das ist das Schöne, weil da kann man sich artikulieren in Formen, die in anderen Zusammenhängen nicht möglich sind”, erklärte Bruno Winkler. “frauen.zimmer” habe irgendwie einen unangenehmen Beiklang und sei verunreinigt, so wie viele Begriffe, die in der zurückliegenden Ausstellung auch noch eine Rolle gespielt hatten. “Das nächste Stichwort ist die Heimat”, meinte Bruno Winkler in seinen weiteren Ausführungen: Ein unbefangener Zugang und guter Umgang mit der Heimat, das sei die Aufgabe der Kunst. “Und wenn es zudem um drei Frauen geht, die ihre Wurzeln in Schruns haben – was aber nicht heißt, dass sie permanent in Schruns sesshaft geblieben sind –, dann ist das schon ein Signal, dass der Begriff Heimat auch heute seine Bedeutung hat”, so Bruno Winkler.

Arbeit von Rebecca Marent
Arbeit von Rebecca Marent

Mit der nächsten Ausstellung in der MAP Kellergalerie wird die Montafoner Artgenossen Plattform die Serie “Heimspiele” fortsetzen. Sie ist einigen Mitgliedern der Familie Schlatter gewidmet. Ein Akteur, dem auch ein Raum zugewiesen wird, ist Manfred Schlatter – er ist einer der beiden Obmänner der Galerie. Im Herbst werden dann noch zwei prominente, ehemalige Montafoner ihre künstlerischen Arbeiten dort präsentieren: Hermann Präg und Georg Vith. SCO

Arbeit von Renate Wittwer
Arbeit von Renate Wittwer
Künstlerin Gerda Tschofen (r.) im Gespräch mit Besucherinnen der Finissage in der MAP Kellergalerie in Schruns
Künstlerin Gerda Tschofen (r.) im Gespräch mit Besucherinnen der Finissage in der MAP Kellergalerie in Schruns
Lothar Flatz bei den Abbauarbeiten im Ausstellungsraum von Rebecca Marent
Lothar Flatz bei den Abbauarbeiten im Ausstellungsraum von Rebecca Marent
Lothar Flatz bei den Abbauarbeiten im Ausstellungsraum von Rebecca Marent
Lothar Flatz bei den Abbauarbeiten im Ausstellungsraum von Rebecca Marent
Arbeiten von Gerda Tschofen
Arbeiten von Gerda Tschofen
Arbeiten von Renate Wittwer
Arbeiten von Renate Wittwer