Im Städtle ging die Sonne auf

Matinee mit dem Männerchor Bludenzer Liederkranz und Frauenchor Sunshine begeisterte.
Bludenz Der Saal in der Remise war neulich Schauplatz einer Matinee mit dem Bludenzer Liederkranz und dem Chor Sunshine. Eine gute Publicity und Auftritte in der Öffentlichkeit seien für Chöre Goldes wert, erklärt der Obmann des im Jahr 1878 gegründeten Liederkranzes, Peter Bilgeri.

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Wir drehen das Rad der Zeit ein wenig zurück: Peter Bilgeri und Ludwig Tschol, einst Arbeitskollegen, begegnen sich 20 Jahre, nachdem sie sich aus den Augen verloren haben, wieder. Der Obmann lädt ihn beiläufig zur Chorprobe ein. Ludwig Tschol kommt, sieht – und singt; denn innerlich hat er Feuer gefangen. Mittlerweile ist er offizielles Liederkranz-Chormitglied.

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Interesse geweckt hat der Chor vielleicht auch beim “Dinner for two”, wo zwei Chöre und zwei Klangwelten aufeinandertrafen: der Bludenzer Liederkranz (Dirigat: Mario Ploner) und der Chor Sunshine (musikalische Leitung: Cindy Franz). Sie brillierten mit Tonschöpfungen wie “Still looking for”, “Eye of the tiger”, “In die Berg bin i gern” sowie “Und wenn üsar Ländle”. Mit “Summerwine” klang der Vormittag, durch den Heike Montiperle in der umwerfenden Rolle der Miss Sophie geführt hatte, aus.

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Im Vorfeld zur diesjährigen Matinee hatten Mario Ploner und Peter Bilgeri den Chor Sunshine aufgrund dessen toller und lockerer Atmosphäre sowie schöner Lieder zur Mitgestaltung des erfolgreichen Events eingeladen. Nach der Matinee erklärte Liederkranz-Sänger Walter Thöni, der Frauenchor habe die Situation viel lockerer gemacht und die Männer hätten es einfacher gehabt, ihre Lieder gut einzustudieren, tonlich und textlich.” Heike Montiperle habe die Veranstaltung “extrem aufgelockert”. Nach Ansicht von Mario Ploner habe die Generalprobe gemeinsam mit der Moderatorin am Vortag “sehr viel gebracht”. Es sei möglich gewesen, den Ablauf eingehend einzustudieren und jede angefallene Kleinigkeit zu berücksichtigen.
Als “ganz tolle Ergänzung” bezeichnete Liederkranz-Sänger Gerhard Schöch die Teilnahme des Chores Sunshine in der Matinee. “Es bot einen Kontrast zu unserem Programm und machte die Veranstaltung abwechslungsreich. Das Lied “Summerwine” am Schluss, das wir gemeinsam gesungen haben, war der Höhepunkt, denke ich.
Leise mitgesungen
Die Abwechslung, die der Bludenzer Liederkranz und der Chor Sunshine bei der Matinee geboten hatten, habe viel Stimmung gebracht und sei schön gewesen, meinte Edith Schwald. Angetan vom Konzertprogramm war auch Edith Schwalds Tochter Daniela: “Beim Lied ‚In Vorarlberg‘ habe ich leise mitgesungen.”
Den Chor Sunshine gründete Cindy Franz vor 31 Jahren ursprünglich als Jugendchor. Über die Jahre hat sich das Ensemble stetig weiterentwickelt. Heute besteht es aus einem reinen Frauenchor mit aktuell zwölf engagierten und musikbegeisterten Sängerinnen. “Was uns verbindet, ist die Freude am gemeinsamen Singen und die besondere Energie, die entsteht, wenn unsere Stimmen miteinander verschmelzen”, teilte der Chor mit. SCO











