Schlins fehlten nur wenige Sekunden zur Riesensensation

Die Walgauer führten mit zwei Toren, aber Leader Riefensberg holt noch Punkt.
Schlins Der Schliser Ofen-Manufaktur FC Schlins hat im Topspiel der Vorarlbergliga seine starke Form eindrucksvoll bestätigt, auch wenn am Ende ein Sieg knapp verpasst wurde. Beim noch ungeschlagenen Tabellenführer FC Riefensberg erkämpfte sich der Aufsteiger ein spektakuläres 3:3 und stand dabei lange Zeit sogar vor einer faustdicken Sensation. Timo Dreznjak brachte die Gäste in der 36. Minute verdient in Führung, ehe Riefensberg nach der Pause durch einen Elfmeter von Julian Birgfellner ausglich. Doch Schlins ließ sich davon nicht beirren und schlug zurück: Elias Dobler stellte in der 70. Minute auf 2:1, Clemens Martin erhöhte nur neun Minuten später auf 3:1 und ließ die Überraschung greifbar erscheinen.

Die Mannschaft von Trainer Thomas Vonbrül und Marcel Längle präsentierte sich dabei abgeklärt und mutig, ehe die Schlussphase zur bitteren Prüfung wurde. Erneut per Elfmeter verkürzte Birgfellner in der 81. Minute, und als alles nach einem Auswärtssieg aussah, traf Alexander Fink in der Nachspielzeit zum 3:3-Ausgleich, praktisch mit dem Schlusspfiff. Dennoch bleibt ein starkes Signal der jungen Schlinser Mannschaft: Sie sind nun seit vier Spielen ungeschlagen und haben mit drei Siegen sowie einem Remis ihre Ambitionen untermauert. Als Tabellendritter mischt Schlins weiter voll im Aufstiegsrennen mit. Am Samstag (17 Uhr) wartet mit dem Zweitplatzierten Alberschwende bereits der nächste Gradmesser auf heimischem Platz in der Unteren Au, wo die nächste große Chance folgt, ein Ausrufezeichen zu setzen. VN-TK










