„Er hat den Krippenbau maßgeblich geprägt“

Heimat / 16.04.2026 • 13:12 Uhr
Neben den traditionellen Krippenkursen und der zweitägigen Ausstellung will der Vorstand - hier mit den Ehrengästen bei der Jahreshauptversammlung - auch die Förderung der Jugend fokussieren.
Neben den traditionellen Krippenkursen und der zweitägigen Ausstellung will der Vorstand – hier mit den Ehrengästen bei der Jahreshauptversammlung – auch die Förderung der Jugend fokussieren. Mst

Ehrendes Andenken bei der Jahreshauptversammlung an Vereinsgründer Andreas Eberle.

Buch Im Zeichen des Abschieds stand kürzlich das 26. Mitgliedertreffen des Krippenvereins. Nur wenige Tage zuvor musste die Organisation ihren Gründungs- und Ehrenobmann Andreas Eberle zu Grabe tragen. Der Krippenbau war eine der großen Leidenschaften des Verstorbenen, der 1999 dazu einen Verein im Bergdorf gründete und diesen 21 Jahre leitete. Tiefe Spuren hinterließ Eberle – der seit Geburt mit einer Behinderung konfrontiert war – auch durch sein jahrzehntelanges Wirken im Pfarrgemeinderat, darunter 14 Jahre als Vorsitzender sowie als ehemaliger Klarinettist beim Musikverein. „Schneiderkopfs Andreas“ ging seinen mit Rückschlägen begleiteten Lebensweg mit bemerkenswerter Ausdauer, stets ruhig und bescheiden. „Er hat den Krippenbau maßgeblich über die Dorfgrenzen hinaus geprägt“, würdigte Obmann Helmut Stadelmann beim Entzünden der Gedenkkerze das nachhaltige Wirken seines Vorgängers.

Für Vereinsgründer Andreas Eberle war der Krippenbau eine große Leidenschaft.
Für Vereinsgründer Andreas Eberle war der Krippenbau eine große Leidenschaft.
Mit viel Herzblut engagierte sich
Mit viel Herzblut engagierte sich “Schneiderkopfs Andreas” für das Krippenwesen im Bergdorf Buch und darüber hinaus.

Schwerpunkte

Erfreulicher fiel anschließend der Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr aus: Großen Besucherandrang und viel Lob erfuhr die zweitägige Ausstellung im Dezember, bei der im Rahmen eines Projekts mit der Volksschule Bildstein auch mehrere Kinderkrippen präsentiert wurden. Als bewährter Ausrichter durfte der Ortsverein wenig später das Preisjassen der Krippenfreunde Vorarlberg mit insgesamt 14 Teams durchführen. Die Organisation und Abhaltung von Krippen- und Schnitzkursen in Eigenregie, mehrere Dienste im Krippenmuseum Dornbirn, praxisorientierte Weiterbildungen in der Krippenschule, Repräsentationen und Sitzungen sowie die Fahrt zu den Ostergräbern nach Tirol bildeten weitere markante Schwerpunkte.

„Er hat den Krippenbau maßgeblich geprägt“
“Vereinssilber” konnte Reinhard Kaufmann – flankiert von Anita Abfalterer (Kassierin im Landesverband) sowie Obmann Helmut Stadelmann (Krippenverein Buch) in Empfang nehmen.

Neuwahlen

Die Planungen für das laufende Jahr sehen auch, auf besonderen Wunsch, die Sanierung der Weihnachtskrippe der Basilika Bildstein vor. Bei den Neuwahlen erhielt das Team mit Obmann Stadelmann, den Stellvertretern Werner Eberle und Eugen Flatz, Kassier Klaus Böhler und Schriftführer Manfred Arquin einhellig die Zustimmung. Neben Lotte Spettel, Lothar Lenz und Joe Nussbaumer, ergänzt nun auch Manfred Fetz die Riege der Beiräte. Kurshelfer Reinhard Kaufmann durfte sich über das silberne Vereinsehrenzeichen freuen. Die Glückwünsche überbrachten unter anderem Anita Abfalterer (Landesverband) sowie Bürgermeister Franz Martin. MST

„Er hat den Krippenbau maßgeblich geprägt“
“Andi” Eberle setzte sich stets – trotz Rückschlägen im Leben – für die Dorfgemeinschaft in den Vereinen und in der Pfarre mit Rat und Tat ein. Sein bemerkenswertes Wirken ist in Buch auch über den Tod hinaus tief verankert.