Stadtlabor präsentiert altes Handwerk

Heimat / 23.04.2026 • 13:36 Uhr
Initiatoren des Stadtlabors, Christof Thöny (l.) und Christoph Thoma (M.), mit Christoph Walser (Museen Montafon)
Initiatoren des Stadtlabors, Christof Thöny (l.) und Christoph Thoma (M.), mit Christoph Walser (Museen Montafon).Otto Schwald

Geschichtsverein holt Handwerkliches aus dem Museumsdepot

Bludenz Kürzlich wurde im Stadtlabor die zweite Kabinettausstellung eröffnet. Wieder einmal wurden Gegenstände aus dem Museumsdepot im Untergeschoss der Volksschule Mitte ausgehoben, um sie einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren.

Heidi und Georg Comploj mit Gertud Würbel als interessierte Zuhörer.
Heidi und Georg Comploj mit Gertrud Würbel als interessierte Zuhörer.

Nach den bei der ersten Ausstellung dieser Art präsentierten sakralen Gegenständen war diesmal “Altes Handwerk in Bludenz” das Thema. Anhand von ausgewählten Werkzeugen und handwerklichen Erzeugnissen aus dem Depot stellten Christof Thöny und Stefan Strachniß eine kleine Schau zusammen, in der längst in Vergessenheit geratenes Handwerk wieder lebendig wird. Mehrere Bildtafeln geben zudem Einblick in die Vielfalt der alten Handwerksbetriebe in Bludenz, an die sich viele der Besucher kaum noch erinnern konnten.

Wertvolle Uhr aus einem Bludenzer Nachlass.
Wertvolle Uhr aus einem Bludenzer Nachlass.

Es wird einmal mehr deutlich vor Augen geführt, wie wichtig es ist, mit solchen Schaustücken und Bildern die Erinnerungen an frühere Zeiten am Leben zu erhalten. Möglicherweise schlummern in vielen Häusern oder Dachböden noch weitere Gegenstände und Bilder, die das Spektrum des handwerklichen Lebens in Bludenz erweitern könnten. Daher sind alle angehalten, spezielle Funde früherer Zeiten dem Stadtarchiv bzw. -museum zukommen zu lassen.

Schon jetzt darf darauf hingewiesen werden, dass zum Abschluss dieser Ausstellung am 12. Juni in einer weiteren Veranstaltung des Geschichtsvereins Region Bludenz Besucherinnen und Besucher alte Handwerkstechniken vor Ort erleben können. Das Stadtlabor und der Stadtgarten im Würbel-Areal bieten dafür den Rahmen. OS