Neuer Regionalplan für das Große Walsertal beschlossen

Heimat / 24.04.2026 • 13:49 Uhr
Bild v.li.: Ingo Türtscher, Edgar Eller (sentum), Bm Stefan Nigsch, Bm Alwin Müller, Anna Kovarovics (E.C.O.), Regio Andrea Schwarzmann, Bmi Alexandra Martin, Bm Erich Kaufmann, Bm Willi Müller, Bm Werner Konzett, Matthias Merta
v. l.: Ingo Türtscher, Edgar Eller (sentum), Stefan Nigsch, Alwin Müller, Anna Kovarovics, Andrea Schwarzmann, Alexandra Martin, Erich Kaufmann, Willi Müller, Werner Konzett und Matthias Merta.Hans Bösch

Eine breite Zustimmung gab es bei der Versammlung in Blons für die künftige Entwicklung.

Blons Im Rahmen einer außerordentlichen Generalversammlung der REGIO Großes Walsertal ist kürzlich der neue Regionalplan für den Biosphärenpark präsentiert und beschlossen worden. Zahlreiche politische Vertreterinnen und Vertreter, Fachorganisationen sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger nahmen an der Veranstaltung in der Mittelschule teil.

Intensive Zusammenarbeit

Obfrau Andrea Schwarzmann betonte in ihrer Begrüßung die intensive Zusammenarbeit bei der Entstehung des Plans. Visionen, Ziele und konkrete Maßnahmen seien gemeinsam mit engagierten Menschen aus der Region erarbeitet worden. Ein besonderer Dank galt dabei Ingo Türtscher und Matthias Merta für ihre Mitarbeit. Edgar Eller (sentum) und Anna Kovarovics (E.C.O.), die den Prozess fachlich begleitet hatten, stellten anschließend den Plan vor. Der Plan bündelt bestehende Strategien und Leitbilder der Region und ergänzt diese um bislang wenig behandelte Themenfelder. Gleichzeitig versteht er sich als Grundlage für künftige politische Entscheidungen im Biosphärenpark.

Insgesamt wurden zwölf Handlungsfelder definiert, aus denen konkrete Ziele abgeleitet sind. Der Regionalplan beantwortet damit auch die grundlegende Frage, nach welchen Werten und Leitlinien sich das Große Walsertal künftig entwickeln will. Wie Geschäftsführer Ingo Türtscher ausführte, ist der Plan als dynamisches Instrument angelegt, das laufend weiterentwickelt und bei Bedarf angepasst werden kann.

Abschließend wurde der Regionalplan von der Versammlung beschlossen. Ein besonderer Dank galt dabei auch dem Land Vorarlberg, insbesondere der Abteilung Umwelt- und Klimaschutz, für die finanzielle und fachliche Unterstützung. HAB