Großer Dank für stillen Pflegedienst

Heimat / 27.04.2026 • 11:33 Uhr
Rankweil Bürgermeisterin Katharina Wöß-Krall mit Edith Hinterholzer vom Roten Kreuz.
Rankweils Bürgermeisterin Katharina Wöß-Krall mit Edith Hinterholzer vom Roten Kreuz.Thomas Knobel

In Rankweil und Umgebung wurden Hunderte Frühstücksgrüße verteilt.

Rankweil In Rankweil und den umliegenden Gemeinden Meiningen und Übersaxen ist ein starkes Zeichen der Wertschätzung gesetzt worden. Insgesamt 263 Frühstückssäckchen wurden an Haushalte verteilt, in denen Angehörige gepflegt werden – so viele wie noch nie zuvor. Die Aktion, die bereits zum 17. Mal stattfand, erreicht heuer rund 1000 Menschen und gilt damit auch im Landesvergleich als herausragend.

Fast 40 Helfer übergaben die Frühstücksgrüße.
Fast 40 Helfer übergaben die Frühstücksgrüße.

Was als kleine Geste erscheint, hat für viele eine große Bedeutung. Hinter jedem Säckchen steht ein Alltag, der von Verantwortung, Fürsorge und oft auch Verzicht geprägt ist. Menschen kümmern sich um Angehörige, Nachbarn oder Freunde und ermöglichen ihnen damit, in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben. Gerade im Alter oder bei Krankheit ist das für viele ein zentraler Wunsch.

Carmen Degasper, Michael Müller und Taliye Hämmerle von der Gemeinwesenstelle.
Carmen Degasper, Michael Müller und Taliye Hämmerle von der Gemeinwesenstelle.

“Durch die Betreuung und Pflege von Angehörigen, Nachbarn oder Freunden ermöglichen Sie nahestehenden Menschen den Verbleib zu Hause. Das ist ein großes Geschenk”, betont Rankweils Bürgermeisterin Katharina Wöß-Krall. Der Frühstücksgruß sei “ein Zeichen meines großen Respekts, meines Dankes und meiner Anerkennung für Ihren wertvollen Einsatz”.

Manfred Vogt, Wolfgang Müller, Fritz Breuss, Franz Füchsl und Jürgen Scheidbach (alle FPÖ-Politiker).
Manfred Vogt, Wolfgang Müller, Fritz Breuss, Franz Füchsl und Jürgen Scheidbach (alle FPÖ-Politiker).

Organisiert wurde die Aktion von der Gemeinwesenstelle Rankweil rund um Taliye Hämmerle, Carmen Degasper und Michael Müller gemeinsam mit engagierten Kräften aus der Region sowie der Arbeitsgruppe Mobile Dienste Rankweil. Rund 38 Helfer waren im Einsatz, darunter Freiwillige aus sozialen Organisationen, politische Vertreter und zahlreiche Ehrenamtliche. Unterstützt wurde die Umsetzung mit Leiterin Edith Hinterholzer vom Roten Kreuz, dem Krankenpflegeverein sowie dem Mohi mit Leiterin Daniela Kessler und Manfred Vogt.

Bernhard Keckeis, Erkan Ciftcioglu, Helmut Madlener, Gudrun Werner, Gabriele Hutterer.
Bernhard Keckeis, Erkan Ciftcioglu, Helmut Madlener, Gudrun Werner, Gabriele Hutterer.

Viele von ihnen packten nicht nur mit an, sondern brachten die Frühstückspakete auch persönlich zu den Haushalten. Diese direkte Übergabe macht die Aktion besonders. Rankweil setzt seit Jahren gezielt auf Maßnahmen zur Unterstützung älterer Menschen und pflegender Angehöriger. Seit der Auszeichnung als seniorenfreundliche Gemeinde wird kontinuierlich in Angebote wie Beratung, Treffen oder Betreuung investiert. Die Frühstücksaktion ist dabei längst zu einem Symbol für gelebtes Miteinander geworden – und heuer mehr denn je auch ein Zeichen dafür, dass diese Form der Anerkennung wächst und trägt. VN-TK