Mehr Einsatz und Elektromobilität

Krankenpflegeverein Frastanz tagte und informierte zur Rückengesundheit.
Frastanz Auf seiner Jahreshauptversammlung blickte der Krankenpflegeverein Frastanz im Feuerwehrhaus auf das Vorjahr zurück und gab zugleich einen Ausblick in die Zukunft. Ein spannender Vortrag informierte über Rückengesundheit im Alltag.

Mehr Einsatzstunden
Als Obmann des Krankenpflegevereins freute sich Thomas Welte über zahlreiche Mitglieder und Ehrengäste im restlos besetzten Feuerwehrhaus. Der aktive Verein erfreut sich zurzeit über 1082 Mitglieder. 2025 sind durch den Krankenpflegeverein 176 Patientinnen und Patienten betreut worden, das sind 10 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Übers ganze Jahr errechnete Barbara Martin 3541 Hausbesuche. “Wir Pflegekräfte machen nicht nur einen Job, sondern schaffen mit unserem Einsatz Lebensqualität”, stellte die Pflegeleiterin fest und richtete dafür ihr herzliches Dankeschön aus.

Im Mobilen Hilfsdienst sind 25 Helferinnen und zwei Helfer im Einsatz, welche 2025 etwa 5600 Einsatzstunden leisteten und 86 Klientinnen und Klienten in ihrem Zuhause betreuten, damit zehn Klientinnen und Klienten und rund 800 Einsatzstunden mehr als im Vorjahreszeitraum, betonte die stellvertretende Einsatzleiterin Mobile Hilfsdienste Katharina Pichler. Der Mobile Hilfsdienst freut sich über den neuen Büroraum, der “Beim Adler 10” liegt. Im Bereich der Tagesbetreuung wurden für 16 Tagesgäste 2600 Stunden geleistet.

Die vielen Besuche im weiträumigen Einsatzbereich vom Krankenpflegeverein setzen eine entsprechende Mobilität voraus. Dafür wurden zwei neue und umweltfreundliche Leapmotor-Elektroautos angeschafft, die von Fellengatter über Mittelberg bis nach Gampelün im Einsatz sind und mit dem neuen Logo “Pflege daheim” auffallen. Sonja Fritz ist als Case Managerin für Frastanz und Nenzing gleichermaßen tätig. Ziel in dieser verantwortungsvollen Tätigkeit sei es, gemeinsam mit den Klientinnen und Klienten und den Angehörigen “das Beste zu versuchen, zu probieren und zu organisieren”.

Als neue Fachärztin für Allgemeinmedizin und Familienmedizin in Frastanz stellte Vizebürgermeisterin Michaela Gort den interessierten Gästen Dr. Eva Unterweger vor. Die Ärztin teilt sich seit heuer Ordinationsräumlichkeiten mit Dr. Peter Pircher.
Wichtig für den Verein sind auch die finanziellen Beiträge der Gemeinden Frastanz sowie Nenzing, wo der Verein ebenso in Mittelberg aktiv ist. “Wir wissen es zu schätzen, dass wir immer offene Ohren vorfinden, wenn ein Anliegen von uns vorliegt”, betonte Obmann Thomas Welte. Unterm Tagesordnungspunkt Allfälliges richtete Bürgermeister Walter Gohm seine Grußworte im Namen der Marktgemeinde aus und bedankte sich dabei recht herzlich “für den unheimlich wichtigen Dienst”.

Gesunder Rücken
Als Referentin gab Iris Gort-Kodal, Physiotherapeutin beim aks, praktische Tipps, wie der Rücken im Alltag, der zunehmend vom Sitzen geprägt ist, gestärkt werden kann. Haltungswechsel, schonendes Heben und Tragen und Ausdauertraining sind dabei wichtig.
Zu den vielen Gästen zählten die Gemeinderäte Robert Schöch und Andrea Lins-Gabriel aus Frastanz sowie als Vertreter der Marktgemeinde Nenzing David Gantner.HE





