“Und das Feuer ist immer noch da”

Sehr gut besucht waren am Landeswallfahrtstag die Gottesdienste und das Familienmusical.
RANKWEIL Aus nah und fern strömten Pilger am Landeswallfahrtstag zur Basilika auf dem Liebfrauenberg in Rankweil. Mitgestaltet hatten die Festmesse mit Diözesanbischof Benno Elbs, Generalvikar Hubert Lenz und anderen Christoph Wittmann (Tenor), David Höfel (Bass), der Basilikachor Rankweil, das Ad-hoc-Orchester und Gerda Poppa an der Orgel mit der “Messa da Gloria” von Pietro Mascagni. Die Gesamtleitung lag in den bewährten Händen von Michael Fliri.

In der anschließenden Messfeier mit Kaplan Gabriel Steiner und Diakon Roland Sommerauer wirkten die “KISI – God’s singing kids” mit. Die Maiandacht am Nachmittag gestaltete das Ensemble Flying Kirchenchor Göfis mit Astrid Keckeis, Monika Berjak (Sopran), Dagmar Steiner (Alt), Anton Schöch (Tenor) sowie Martin Terzer und Ensemble-Leiter Andreas Lampert (Bass) mit. An der Orgel spielte Prof. Hubert Allgäuer. Seinen krönenden Abschluss fand der Tag mit dem KISI-Familienmusical “Lilli und das unglaubliche Comeback” von Birgit Minichmayr im Vinomnasaal.

Im Gespräch erzählte Christine Sommerauer: “Ich organisiere bei KISI die Veranstaltungen, die Musicalaufführungen mit den Veranstaltern vor Ort. Das aufgeführte Musical ist die Osterbotschaft des auferstandenen Jesus – in die Gegenwart gebracht.” Ein Mädchen mache sich Gedanken darüber, ob die Botschaft stimmt. Dann komme Samuela, eine Art Prophetin, zu ihr. Sie stelle eine Verbindung in die Vergangenheit her, sodass beide direkt in Jerusalem landen und das Geschehen von damals miterleben. Samuela helfe ihr, die Augen zu öffnen für Jesu Botschaft. Die Aufführung in Rankweil sei “sensationell, berührend und vielseitig” gewesen, betonte sie.

300 Musicalbesucher
Christian Röthlin, der mit seiner Frau Elisabeth KISI Vorarlberg leitet, sagte im Gespräch: “Es war ganz spannend, dass wir hier in Rankweil sein haben können durch diesen Wallfahrtstag. Plötzlich hat sich da eine Türe aufgetan und da haben wir gesagt, das wäre wirklich einmal etwas in diesem Rahmen – wir sind hier sehr glücklich. Die Aufführung selbst ist ganz toll gewesen, finde ich. Die Kinder haben es wunderbar gemacht.” Trotz warmen Wetters hätten 300 Personen im Saal Platz genommen. Christian und Elisabeth Röthlin engagieren sich seit dem Jahr 2002 für KISI. Kennengelernt hätten sie es im Jahr 2001 auf der Kirchenfachmesse Gloria in Dornbirn, wo Birgit und Hannes Minichmayr dabei waren. “Angefangen haben wir mit unseren eigenen Kindern und vielen anderen”, teilte Christian Röthlin mit.
“Meine Frau sagt, es ist eines der besten Werkzeuge, die wir kennen, um mit Kindern im Glaubensbereich zu arbeiten. Uns geht es darum, dass wir Räume schaffen, wo Kinder Gott kennenlernen können, und KISI ist eine Möglichkeit, wie wir Räume schaffen”, führte er weiter aus. Das Ehepaar Röthlin kommt selber aus dem musikalischen Bereich. Und so sei für die beiden die Kombination aus Musik, Tanz, Musical, Kinder und Glaube “wunderbar. Und das Feuer ist immer noch da – bei uns und zwischenzeitlich unseren eigenen Kindern und unserem ersten Enkelkind Theresia, die fleißig mitgetanzt hat. Ich habe schon sehr viel Kirchenmusik gemacht im Sinne des neuen geistlichen Liedes und spiele verschiedene Instrumente. Meine Frau hat Musik studiert und ist Musiklehrerin”, so Christian Röthlin.
Tiziana Aspirante Bautista meinte, ihre Kinder Aiyana und Alessio hätten schon vor drei Jahren den Wunsch geäußert: Mama, wir wollen dort mitmachen. Seit Herbst lasse ihr Terminkalender dies zu und sie singen im KISI-Chor – “mit so viel Freude und so viel Herz”. SCO









































