HLW-Schülerinnen auf großer Fahrt: Erasmus-Abenteuer in Griechenland begeistert

HLW-Schülerinnen des Feldkircher Instituts St. Josef mit “Erasmus+” in Griechenland.
Feldkirch Zwei Jahre lang haben die derzeitigen Drittklässlerinnen an der HLW des Feldkircher Instituts St. Josef im Rahmen des Unterrichtsfaches UDM (Unternehmens- und Dienstleistungsmanagement) ihre zwölftägige “Erasmus+”-Reise nach Griechenland vor- und nachbereitet. Welche wertvollen fachlichen und menschlichen Erfahrungen die Mädchen im Verlauf des EU-Programms für fachliche und allgemeine Weiterbildung, Jugend und Sport gemacht haben, zeigte sich beim Abschlussabend.

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“Das Bild von der unmotivierten Jugend hat überhaupt nicht gestimmt, alle haben sehr gern Hand angelegt und sich in den ihnen zugeteilten Bereichen stark engagiert”, zog “Erasmus”-Koordinatorin Doris Stroppa am Rande des Abschlussabends im Gespräch mit der VN Heimat beeindruckt Bilanz. Alle Schülerinnen haben sich denn auch hinsichtlich des zwischen dritter und vierter Klasse verpflichtenden zwölfwöchigen Praktikums für einen Auslandsaufenthalt entschieden. Ein Trio wird sich nach Ibiza aufmachen, “dort passt die Marketingabteilung des Projekts auch bestens hin”.

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Beim Aperitif auf der Dachterrasse servierten Luzia Nigsch, Daria Metzler und Amelie Peter den Gästen Ouzo oder Gin mit Tonic und Gurkensirup oder alkoholfreien Grenadine mit Limette. Nachdem zwei Schülerinnen das im zweiten Schuljahr ohne Reisebüro-Backup geplante Projekt mit Elementen wie Mithilfe bei der Olivenernte, Besuch einer griechischen Schule, einem Kochkurs und der Organisation der “Austrian Greek-Night” vorgestellt hatten, waren neben Stroppa als weitere Begleitpersonen Alexandra Sustersic (Klassenvorständin), Robert Rewitzer (Ideengeber) sowie Markus Kainrath (Griechenland-Kenner und Übersetzer) am Wort.

“Sehr beeindruckt vom großen Engagement der beteiligten Lehrpersonen und Schülerinnen” beim ersten derartigen Projekt an der HLW St. Josef war Dir. Doris Fußenegger. Ihr, aber auch den Eltern, dankte Stroppa für das Vertrauen, die Mädchen auf die teils in den Herbstferien durchgeführte Reise mitgehen zu lassen. Sie selbst habe sich 2019 “in einer schwachen Minute” auf die Funktion als “Erasmus+”-Koordinatorin eingelassen, ohne zu wissen, dass sie gleich mit viel Schwung im ganz tiefen Wasser landen werde. Mittlerweile gebe es an der Schule ein stark aufgestelltes Team und der Erasmus-Gedanke habe begonnen, ins Lehrerzimmer einzuziehen. Und überhaupt: “Wir gehören zu den 25 Prozent der Top-Förderbezieher, ein Wahnsinn für eine so kleine Schule!”

Markus Kainrath hieß Gäste und Schülerinnen auf Griechisch und Deutsch mit “Hallo, liebe Freunde” willkommen und stimmte sie auf den an der Schule auf dem Peloponnes gelernten Sirtaki mit einem griechischen Grundsatz ein: “Es ist kein Fehler zu tanzen, Fehler werden immer verziehen – das wünschen wir jetzt auch für uns”. Dann ließen die Mädchen mit ihrer Vorführung viel Urlaubsstimmung aufkommen.

Im Speisesaal konnten sich die Gäste anschließend von den griechischen Kochkünsten der Projektteilnehmerinnen überzeugen. Den letzten offiziellen Teil des Abends bildeten die Vorstellung der Schülerinnen und ihrer Beiträge zum Gelingen des Projekts durch Robert Rewitzer, die Präsentation des nach der Reise entstandenen Buchs und Films und die Übergabe von Geschenken an die Schülerinnen (WhatsApp-Chatverlauf), Begleitpersonen sowie Ingrid und Stathis Michos-Michopoulos. Bei Letzteren handelt es sich um die Eltern der Gastgeber in Methoni. Eine Videogrußbotschaft gab es von Erasmus-Österreich-Chef Martin Prinz und dem Projektbetreuer Lothar Semper-Wang. An einem Stand konnten die Gäste Oliven im Glas, in drei verschieden große Flaschen der 250 Liter mitgebrachten Olivenöl und speziell kreierte griechische Bratwürste kaufen. AME
















