Eigenes Projekt im MINT Maker Space in Rankweil: Von der digitalen Idee zum realen Objekt

Heimat / 26.05.2026 • 14:28 Uhr
Die Pädagoginnen Leonie Dreher (r.) und Tamara Hammer mit Marcel im 3D-Kurs in Rankweil.
Die Pädagoginnen Leonie Dreher (r.) und Tamara Hammer mit Marcel im 3D-Kurs in Rankweil.Thomas Knobel

Kinder, Jugendliche und Erwachsene probierten in Rankweil digitale Technik praxisnah aus.

Rankweil Wie aus einer digitalen Idee ein echtes Objekt entsteht, konnten Kinder, Jugendliche und Erwachsene bei mehreren Workshops im MINT Maker Space im Thien-Areal in der Hadeldorfstraße in Rankweil selbst erleben. Veranstalter war MINT-Vorderland/am kumma mit Koordinator Norbert Preg. Dabei erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer praxisnahe Einblicke in moderne Fertigungstechnologien und setzten eigene Projekte direkt um.

Emil Siemayr mit Vater Jakob hatten großen Spaß und Freude am Kurs.
Emil Siemayr mit Vater Jakob hatten großen Spaß und Freude am Kurs.

Im Mittelpunkt stand das selbstständige Arbeiten mit modernen Geräten und digitalen Werkzeugen. Die Teilnehmer lernten Schritt für Schritt, wie die Technik funktioniert, wie digitale Modelle vorbereitet werden und welche Einstellungen für ein gelungenes Ergebnis entscheidend sind. Nach einer Einführung wurden eigene Ideen umgesetzt und direkt vor Ort produziert. So entstanden Schicht für Schicht individuelle Objekte – vom ersten einfachen Modell bis zum personalisierten Schlüsselanhänger.

Toni Macher und Anton nutzten die Zeit intensiv um etwas neues auszuprobieren.
Toni Macher und Anton nutzten die Zeit intensiv, um etwas Neues auszuprobieren.

Besonderes Augenmerk lag auf dem spielerischen Zugang zu Technik und Kreativität. Die Workshops verbanden verschiedene Bereiche aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik und machten digitale Prozesse verständlich und greifbar.

Ein Workshop richtete sich speziell an Mädchen zwischen zehn und 14 Jahren. Unter dem Titel “Mein erster 3D-Druck for Girls only” sammelten die Teilnehmerinnen erste Erfahrungen mit Konstruktion und digitaler Fertigung. Geleitet wurde das Angebot von den Medienpädagoginnen Leonie Dreher und Tamara Hammer. Für jede Teilnehmerin stand ein eigenes Gerät zur Verfügung.

Maria Müller war auch dabei.
Maria Müller war auch dabei.

Darüber hinaus wurde ein offener Crashkurs für Jugendliche und Erwachsene angeboten. Auch dort lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die wichtigsten Grundlagen kennen und setzten eigene kreative Projekte um. Der einfache Zugang zu Geräten und die Unterstützung durch erfahrene Expertinnen halfen dabei, Berührungsängste mit neuen Technologien abzubauen.

Neben technischen Grundlagen vermittelten die Workshops auch ein besseres Verständnis dafür, wie moderne Produktionsprozesse funktionieren und welche Rolle digitale Technologien künftig im Alltag und Berufsleben spielen können. Praxisorientierte Formate wie diese gelten als wichtiger Bestandteil moderner MINT-Bildung, weil sie Theorie und Anwendung direkt miteinander verbinden. VN-TK

Tamara Hammer und David Pegr konnten vieles umsetzen.
Tamara Hammer und David Pegr konnten vieles umsetzen.