Fester Halt am Höhenweg-Klassiker

Einsatz in luftiger Höhe: Alpenverein packte am Dreischwesternsteig an.
Frastanz Letzten Samstag frühmorgens um sieben Uhr starteten neun motivierte Alpenvereinsmitglieder, darunter Thomas, Jonas, Bernd, Kevin, Remo, Jürgen, Dominik und Michael, gemeinsam mit Alpenverein Feldkirch-Wegewart Harald Hugl zu einem Arbeitseinsatz zur Weginstandhaltung am Dreischwesternsteig.

Schwer bepackt
Die Anfahrt mit dem Einsatzfahrzeug der Bergrettung Feldkirch-Frastanz auf dem Güterweg bis zur Alpe Saroja, besser bekannt als Hinterälpele, war noch entspannt, doch dann folgte der beschwerliche Aufstieg zur Höhenbaustelle. Bepackt mit schwerem Gerät wie Motorsäge, Akku-Bohrhammer, Pickel, Schlegel, Pionierpickel, Fäustel, Ankermaterial, Kleber für die Anker und Rundholz aus Robinie ging es an den Aufstieg. Jeder hatte einen schweren Rucksack und die Last des Rundholzes hinaufzutragen. Damit die Kräfte geschont wurden, wechselte man die Lasten im Aufstieg immer wieder.

Am Sarojasattel erfolgte eine kurze Einweisung, was an dem einsatzreichen Tag zu machen ist. Ein Trupp mit zwei Helfern wurde eingeteilt, um den Weg von den wuchernden Latschen freizuschneiden. Ein anderer Trupp mit den restlichen Helfern und Wegewart Harald Hugl war mit dem Einbau von Trittstufen und dem unteren Aufbau am Ende des Latschenhanges beschäftigt, in weiterer Folge wurden auch die Tritte durch den Kamin zwischen der ersten und der zweiten Leiter ausgebessert. Nachdem Trupp eins fertig war, half er, den Weg direkt vor der zweiten Leiter neu herzurichten.
Sicherer Tritt
Als letzte Arbeit der Alpenvereinsmitglieder wurde kurz vor dem bei trittsicheren Wanderern beliebten Wandergipfel der Drei Schwestern noch ein Trittanker gesetzt. Als Highlight des Arbeitseinsatzes ging es dann für alle noch kletternd auf den Vollandturm, die Mittlere Schwester, und nach einer kurzen Pause dann zum Abseilen.
Während der Wegewart seine Mannschaft direkt zurück zum Hinterälpele führte, ging Jürgen mit Pinsel und Farbe über den Gipfel hinaus weiter zur Garsellaalpe und übers Garsellieck zum Hinterälpele, um auch dort Wegmarkierungen auszubessern. Nachdem alle wieder beim Fahrzeug waren, ging es zum großen Finale, dem Abschlussessen auf der Feldkircher Hütte. “Ich möchte mich auf diesem Wege bei allen, die bei der Weginstandhaltung mitgeholfen haben, recht herzlich bedanken”, erklärt Harald Hugl. HE