Jägerinnen und Jäger prüften ihre Schießqualität

Heimat / 03.06.2026 • 09:03 Uhr
Raimund Rauch freute sich über die Ehrenscheibe.
Raimund Rauch freute sich über die Ehrenscheibe.Doris Burtscher

In der Bürser Schlucht fand das 64. Bürser Jagdschießen statt.

Bürs Am vergangenen Wochenende trafen sich 506 Schützen, davon 47 Damen, in der Bürser Schlucht, um am 64. Bürser Jagdschießen teilzunehmen. Schützen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, Liechtenstein, Italien, der Slowakei und Finnland waren auf der Jagd nach Ringen. Im Rahmen eines Revierganges zielten sie auf eine Ringscheibe, einen Fuchs, einen verschwindenden Rehbock, einen Gamsbock und einen ziehenden Hirsch. Die Scheiben wurden in der Bürser Schlucht aufgestellt. Nach dem “Reviergang” konnten höchstens 50 Punkte erreicht werden. Acht Schützen erreichten die volle Ringanzahl und durften im Anschluss auf die Ehrenscheibe, von Waffen Keckeis gesponsert, schießen. Beim Bürser Jagdschießen herrschte das ganze Wochenende herrliches Sommerwetter, nur die 50-Ring-Schützen mussten sich wetterfest zeigen, da ein Gewitter über Bürs zog.

Die Jagdhornbläser der Bezirksgruppe Bludenz umrahmten die Preisverteilung des Bürser Jagdschießens.
Die Jagdhornbläser der Bezirksgruppe Bludenz umrahmten die Preisverteilung des Bürser Jagdschießens.

Begehrte Ehrenscheibe

Die Ehrenscheibe wurde traditionell von Walter Themessl kunstvoll bemalt. Raimund Rauch aus Bürs behielt auch beim Schießen auf die Ehrenscheibe die Ruhe und konnte diese für sich entscheiden. Er durfte die begehrte Ehrenscheibe anlässlich der Preisverteilung im Agrargebäude vom Sponsor Andreas Keckeis in Empfang nehmen. Mit 48 Ringen durfte sich Susanne Eberle über die kunstvoll bemalte Ehrenscheibe von Steffi Holder freuen. Über den Gesamtsieg, als Ältester der acht 50-Ring-Schützen, ging Walter Hagen hervor. Er durfte sich als Erster beim prall gefüllten Gabentisch bedienen. Alle Schützen, die 46 Ringe und höher erzielten, konnten sich über wertvolle Sachpreise freuen. Landesjägermeister Manfred Vonbank freute sich über die rege Teilnahme am traditionellen Bürser Jagdschießen. “Das Bürser Jagdschießen ist jedes Jahr eine gute Möglichkeit, sich mit dem jagdlichen Schießen auseinanderzusetzen”, so Vonbank.

506 Teilnehmer prüften beim Bürser Jagdschießen ihre Schießqualität.
506 Teilnehmer prüften beim Bürser Jagdschießen ihre Schießqualität.

Er bedankte sich bei der Gemeinde Bürs, bei der Agrargenossenschaft Bürs, bei der Jagdgesellschaft Bürs mit Werner Plangg und seinem Organisationsteam, bei allen Helfern und bei den Sponsoren. Besonderer Dank ging an die Schützen, die mit Disziplin am Jagdschießen teilnahmen. Für das nächste Jahr ist das Bürser Jagdschießen wiederum Ende Mai geplant und wird als Jubiläumsschießen zum 65. Mal ausgetragen. Die Preisverteilung wurde durch die Jagdhornbläser der Bezirksgruppe Bludenz musikalisch umrahmt. DOB

Auch Frauen - wie Laura Nessler - nahmen am Schießen teil.
Auch Frauen – wie Laura Nessler – nahmen am Schießen teil.
Das Bürser Jagdschießen wurde in der Bürser Schlucht ausgetragen.
Das Bürser Jagdschießen wurde in der Bürser Schlucht ausgetragen.
Johanna Moser (rechts im Bild) gewann die Damenwertung vor Susanne Eberle (Bildmitte). Sie freute sich über die Ehrenscheibe von Steffi Holder.
Johanna Moser (rechts im Bild) gewann die Damenwertung vor Susanne Eberle (Bildmitte). Sie freute sich über die Ehrenscheibe von Steffi Holder.