Gold und Silber krönen jahrelange Nachwuchsarbeit

Der Mädchenfußball in Rankweil trägt schon Früchte.
Rankweil Seit Jahren genießt der Mädchenfußball beim FC RW Rankweil einen hohen Stellenwert. Nun wurde die konsequente Nachwuchsarbeit eindrucksvoll belohnt: Bei den VFV-ASVÖ-Landesmeisterschaften in Kennelbach holten die Rankweilerinnen Gold in der U-16 und Silber in der U-14. Damit setzte der Verein ein starkes Zeichen und unterstrich seine Rolle als eine der wichtigsten Ausbildungsstätten für Mädchenfußball in Vorarlberg.

Besonders die U-16-Mannschaft überzeugte auf dem Weg zum Landesmeistertitel. Im Finale gegen den SCR Altach behielt das Team von Trainer Andreas Hehle mit 4:1 die Oberhand. Nach einer torlosen ersten Halbzeit brachte Mia Balinovic ihre Farben in der 44. Minute in Führung und legte nur vier Minuten später das 2:0 nach. Zwar verkürzte Johanna Baumgartner für Altach auf 1:2, doch Valentina Bodemann und Amiro Mohammoud Ahmed sorgten in der Schlussphase für klare Verhältnisse und den verdienten Titelgewinn.
Bereits im Halbfinale hatte Rankweil mit einem souveränen 4:1-Erfolg gegen Vorderwald aufhorchen lassen. Auch die Saisonbilanz kann sich sehen lassen: Im Herbst gelangen sieben Siege bei nur einer Niederlage und einem beeindruckenden Torverhältnis von 52:3. Im Frühjahr kamen vier Siege, drei Unentschieden und lediglich eine Niederlage hinzu.
Weniger glücklich verlief das Finale für die U-14-Mädchen. Gegen das FNZ Vorderwald mussten sich die Rankweilerinnen mit 1:2 geschlagen geben. Eva Fuchs brachte Vorderwald früh in Führung, ehe Amiro Mohammoud Ahmed noch vor der Pause ausgleichen konnte. Nach dem Seitenwechsel erzielte Nayla Wild den entscheidenden Treffer zum Sieg für Vorderwald. Bereits im Gruppenspiel hatten die Rankweilerinnen gegen denselben Gegner mit 0:2 den Kürzeren gezogen.
Trotz der Finalniederlage überwiegt beim FC RW Rankweil die Freude. Gold und Silber bei den Landesmeisterschaften sind ein sichtbarer Beweis für die nachhaltige Arbeit im Nachwuchsbereich. Die Hoffnung im Verein ist groß, dass in den kommenden Jahren weitere Talente den Sprung in eine der beiden Kampfmannschaften schaffen und dort für positive Schlagzeilen sorgen werden. Die jüngsten Erfolge zeigen jedenfalls, dass die Basis dafür vorhanden ist. VN-TK





















