Sicherheit im hochalpinen Raum

Die Feuerwehr Zürs stellte ihr neues Kleinlöschfahrzeug in den Dienst der Sicherheit.
Lech Mit einem Zeltfest am Trittkopfparkplatz wurde kürzlich die Segnung des neuen Kleinlöschfahrzeuges der Ortsfeuerwehr Zürs gefeiert. Der Bürgermeister der Gemeinde Lech, Gerhard Lucian, sagte: “Es ist sehr wichtig, dass unsere Feuerwehren in Lech und Zürs gut ausgerüstet sind und dass sie die richtigen Fahrzeuge und das richtige Equipment haben.” Wenn es darauf ankomme, könnten die Florianijünger so schnell wie möglich an den Einsatzort eilen, um dort den Schaden so klein wie möglich zu halten. “Wir haben hier ein Mannschafts- und Kleinlöschfahrzeug, das in Dienst gestellt wird, und da danke ich recht herzlich der Gemeinde, der Gemeindevertretung, deren Mitglieder die Anschaffung des neuen Fahrzeuges einstimmig beschlossen haben, und auch dem Land Vorarlberg, das uns hier finanziell immer sehr großzügig unterstützt. Herr Landesrat, danke – bitte überbringen Sie unsere Grüße auch der ganzen Landesregierung”, so der Gemeindechef. Ein herzliches Dankeschön richtete er an alle anwesenden Feuerwehren, “denn es sind alles Feuerwehren, die freiwillig ihren Dienst machen, und das ist mir immer wieder ein Anliegen, dies zu erwähnen.”

Im Namen der gesamten Feuerwehr Zürs sagte Kommandant Johannes Hiller “ein aufrichtiges und herzliches Vergelt’s Gott”. Mit der feierlichen Übergabe des neuen Kleinlöschfahrzeuges, kurz KLF, habe ein neues Kapitel der Geschichte in der Zürser Feuerwehr begonnen. “Dieses Fahrzeug ist weit mehr als nur ein modernes Einsatzmittel oder ein Stück Technik. Es ist ein Symbol – ein Symbol für den unermüdlichen Einsatz, für Kameradschaft, Vertrauen und Verlässlichkeit. Für die Verantwortung, die wir Tag für Tag übernehmen, wenn es darauf ankommt, und vor allem für die enge Partnerschaft zwischen der Gemeinde, dem Land und unserem Feuerwehrwesen. Ein besonderer Dank gebührt Ihnen, Herr Bürgermeister Gerhard Lucian, sowie der gesamten Gemeindevertretung Lech: In einer Zeit, in der viele Herausforderungen gleichzeitig bewältigt werden müssen – sei es in den Bereichen Infrastruktur, Bildung, Tourismus oder Soziales – ist es keineswegs selbstverständlich, eine solche Investition zu tätigen.” Gerhard Lucian habe sich “ganz bewusst dazu entschieden, einen großen Teil der Verantwortung für den Schutz der Bevölkerung und der Tausenden Gäste, die jedes Jahr nach Zürs und Lech kommen, zu übernehmen.”

Der Dank des Kommandanten galt ebenso Landesrat Christian Gantner: Sie sind heute nicht nur als Ehrengast anwesend, sondern vertreten eine Politik und eine Haltung, die das Feuerwehrwesen im Land Vorarlberg deutlich stärkt. Auch dem Landesfeuerwehrverband Vorarlberg möchten wir unseren tiefempfundenen Dank aussprechen: Ihre fachliche Begleitung während der gesamten Planungs- und Beschaffungsphase war für uns von unschätzbarem Wert. SCO

Das neue KLF sei das Ergebnis einer echten Gemeinschaftsleistung. Ein großer Dank des Kommandanten galt auch seinen eigenen Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Zürs. “Ihr habt unzählige Stunden investiert!”

Wie bei der Fußball-Weltmeisterschaft brauche es bei der Feuerwehr Teamgeist, Einsatzbereitschaft und Disziplin. Genau das macht es aus, was die Feuerwehren leisten, heute speziell die Feuerwehr Zürs. Das ist keine Selbstverständlichkeit, dass wir solche freiwilligen Kameraden haben, die sich diesem Dienst annehmen”, sagte Bezirksfeuerwehrinspektor Karlheinz Beiter. Pater Adrian Buchtzik erbat schließlich Gottes Segen für das neue Fahrzeug und alle Anwesenden. SCO







