Biermarathon sorgte für beste Stimmung

Zweiter “Biermarathon” und Dämmerschoppen der “Mühlbachnarra Rankweil” fanden großen Anklang.
Rankweil Beachtlichen Einfallsreichtum und großes Engagement legten etliche Damen und Herren des nicht nur in der närrischen Zeit aktiven Faschingsvereins “Mühlbachnarra Rankweil” bei der zweiten Auflage von “Biermarathon” und “Dämmerschoppen” auf dem Schafplatz an den Tag.

“Am Donnerstag haben wir damit begonnen”, erklärte Präsident Elias Egg der VN-Heimat zu der mit viel Aufwand installierten Beleuchtung des Weges durch den Wald. Bäume, aber auch an Baumstümpfe befestigte Stämme dienten zur Befestigung vieler farbiger, kunstvoll durchs Gelände querender Gurte. An einem Teil davon war die Kette aus farbigen Glühbirnen befestigt, die den ansteigenden Schotterweg am Abend beleuchteten.

Der Weg bildete die letzte Etappe des Wettbewerbs, in dessen Verlauf die Teams eine Bierkiste schleppen mussten. Die erste Herausforderung war das Beweisen handwerklicher Geschicklichkeit im Umgang mit einem sehr, sehr kurzstieligen Hammer, einem Handbohrer und einer Säge beim Gewerbepark. Es folgte das “Fassrodeo”, bei dem sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer möglichst oft auf einem 200-Liter-Fass von einem Ende eines Seils zum anderen ziehen lassen mussten, ohne herunterzufallen.

Möglichst schnell mussten die Teams die Strecken zwischen den einzelnen Stationen zurücklegen. Auf einem Parkplatz musste drei Mal eine Person in einer Schubkarre durch einen Parcours steuern, zu dem auch eine aus Rolle und Schaltafel gebaute Wippe gehörte. Ein Mal galt es, eine Bierflasche zu transportieren. Auch dabei kam jede Menge Stimmung auf. Damit die zum Durstlöschen genutzten Bierkisten nicht zu leicht, zugleich der Gerstensaft nicht zu warm würden, wurden mit passenden Löchern präparierte Eisplatten auf die Flaschenhälse gelegt.

Auf einer Wiese vor dem Gastra-Gelände mussten alle Teilnehmerinnen ihre Fähigkeiten im Sackhüpfen unter Beweis stellen. “Weit springen, nicht hoch”, gab einer einem Kollegen einen taktischen Rat. Als sehenswertes Intermezzo vollführte Fabian Buchli von den “Hatler Hopfen Helden” mit den Händen an Bierkistenkanten eindrucksvolle Handstände. Das Team belegte schließlich den ersten Platz.
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Im Laufschritt ging es mit den Bierkisten weiter zu einer Brücke, wo zuerst das restliche Bier ausgetrunken werden musste. Mit zwei kleinen Kübeln galt es, Wasser aus dem Bach zu schöpfen und die Flaschen damit wieder zu füllen. Als bestens vorbereitet erwiesen sich dabei die vier Damen des Teams “Schorri Kickers”: Sie hatten einen Trichter dabei.

Während sich an der ersten Auflage des “Biermarathons” sieben Teams beteiligten, waren es heuer stolze 26. Sie hatten sich schöne Namen wie “Bädala Bädala” (Faschingsverein Nenzing), “Bieranhas”, “Bierathleten”, “Bierkischtadurchsdorfschlopfr” oder “Die 3 lustigen 2” (Feuerwehr Altenstadt) ausgesucht,
Auf dem Schafplatz gab es für die 26 Teams, ihre Unterstützer:innen und viele Besucher von einem Teil der 35 eingesetzten “Mühlbachnarra” Speis und Trank, aber auch Musik: von dem zeitweise von Natascha Zimmermann stimm- und tatkräftig unterstützten Alfred Bischof (Gesang, Gitarre) und der “Bömische”-Formation der Bürgermusik Rankweil. AME

























