„Kunscht i ds Darf“ begeisterte

Heimat / 07.09.2026 • 14:23 Uhr
Klaus Bereuter präsentierte sein
Klaus Bereuter präsentierte sein “Bergbauern-Duell” Foto: STL

Kunst, Musik und regionale Köstlichkeiten sorgten in Partenen für beste Sommerstimmung.

Gaschurn Insgesamt 19 Verweilstationen luden am vergangenen Freitagnachmittag in Partenen zum Entdecken, Genießen und Verweilen ein. Drei engagierte Gemeindebürger haben sich vor einigen Jahren zusammengeschlossen, um das Dorfleben im Hochmontafon zu beleben. Mit der Aktion „Kunscht i ds Darf“, die heuer bereits zum zweiten Mal nach der Corona-Pause stattfand, ist ihnen das eindrucksvoll gelungen.

Die Künstlerin Doris Schwarzhans genoss die gelöste Atmosphäre
Die Künstlerin Doris Schwarzhans genoss die gelöste Atmosphäre STL

An den Stationen präsentierten heimische Künstler ihre Werke. Zudem boten Kunsthandwerker ihre Erzeugnisse zum Verkauf an. In einer Zeit, in der Authentizität, Regionalität und Wertschöpfung zunehmend an Bedeutung gewinnen, traf die Veranstaltung den Nerv der Besucher.

Auch Organisatorin Manuela Kogoj war mit einem Verkaufsstand vertreten.
Auch Organisatorin Manuela Kogoj war mit einem Verkaufsstand vertreten. Foto: STL

Das Angebot reichte von skurrilen und humorvollen Bildern über Skulpturen bis hin zu ausgefallenen Dekorationsartikeln, handgemachten Seifen, originellem Schmuck, filigranen Holzarbeiten und farbenfroher Kleidung. Das sommerliche Wetter lud zusätzlich dazu ein, durch den Ortskern zu schlendern. Zahlreiche Ausschankstände und kulinarische Spezialitäten sorgten für das passende Genussangebot. Für musikalische Unterhaltung sorgten vier Live-Bands, die an verschiedenen Standorten aufspielten.

Sophia Elain Rudigier war mit Duftessenzen, und anderen handgefertigten Naturprodukten vertreten.
Sophia Elain Rudigier war mit Duftessenzen, und anderen handgefertigten Naturprodukten vertreten. Foto: STL

„Wir haben uns gedacht, dass wir etwas zur Belebung des Ortskerns tun müssen. Und so kam uns dreien, meinen Mann Heint Kogoj, Walburga Schneeweiß und mir diese Idee, die wir dann mit viel Eigeninitiative umgesetzt haben“, erzählt Manuela Kogoj

Der große Besucherandrang gab den Organisatoren recht. „Durch den großzügigen Abstand zwischen den liebevoll gestalteten Marktständen entsteht eine entspannte Atmosphäre ohne Hektik oder Gedränge“, sagt Kogoj. Auch die zahlreichen Sitzgelegenheiten wurden von den Gästen gerne genutzt.

Bis in die frühen Abendstunden wurde verkauft, beraten, gestaunt und geplaudert. Für die jüngsten Besucher gab es unter anderem Kinderschminken und weitere Angebote. Nach dem großen Erfolg dürfte feststehen, dass „Kunscht i ds Darf“ auch im kommenden Jahr wieder zahlreiche Künstler, Kunsthandwerker und Besucher nach Partenen locken wird. STL