„Kunscht i ds Darf“ begeisterte

Kunst, Musik und regionale Köstlichkeiten sorgten in Partenen für beste Sommerstimmung.
Gaschurn Insgesamt 19 Verweilstationen luden am vergangenen Freitagnachmittag in Partenen zum Entdecken, Genießen und Verweilen ein. Drei engagierte Gemeindebürger haben sich vor einigen Jahren zusammengeschlossen, um das Dorfleben im Hochmontafon zu beleben. Mit der Aktion „Kunscht i ds Darf“, die heuer bereits zum zweiten Mal nach der Corona-Pause stattfand, ist ihnen das eindrucksvoll gelungen.

An den Stationen präsentierten heimische Künstler ihre Werke. Zudem boten Kunsthandwerker ihre Erzeugnisse zum Verkauf an. In einer Zeit, in der Authentizität, Regionalität und Wertschöpfung zunehmend an Bedeutung gewinnen, traf die Veranstaltung den Nerv der Besucher.

Das Angebot reichte von skurrilen und humorvollen Bildern über Skulpturen bis hin zu ausgefallenen Dekorationsartikeln, handgemachten Seifen, originellem Schmuck, filigranen Holzarbeiten und farbenfroher Kleidung. Das sommerliche Wetter lud zusätzlich dazu ein, durch den Ortskern zu schlendern. Zahlreiche Ausschankstände und kulinarische Spezialitäten sorgten für das passende Genussangebot. Für musikalische Unterhaltung sorgten vier Live-Bands, die an verschiedenen Standorten aufspielten.

„Wir haben uns gedacht, dass wir etwas zur Belebung des Ortskerns tun müssen. Und so kam uns dreien, meinen Mann Heint Kogoj, Walburga Schneeweiß und mir diese Idee, die wir dann mit viel Eigeninitiative umgesetzt haben“, erzählt Manuela Kogoj
Der große Besucherandrang gab den Organisatoren recht. „Durch den großzügigen Abstand zwischen den liebevoll gestalteten Marktständen entsteht eine entspannte Atmosphäre ohne Hektik oder Gedränge“, sagt Kogoj. Auch die zahlreichen Sitzgelegenheiten wurden von den Gästen gerne genutzt.
Bis in die frühen Abendstunden wurde verkauft, beraten, gestaunt und geplaudert. Für die jüngsten Besucher gab es unter anderem Kinderschminken und weitere Angebote. Nach dem großen Erfolg dürfte feststehen, dass „Kunscht i ds Darf“ auch im kommenden Jahr wieder zahlreiche Künstler, Kunsthandwerker und Besucher nach Partenen locken wird. STL









