Vielfältiges Angebot von Klöstern

Heimat / 11.09.2026 • 15:29 Uhr
Applaus für Inge Neyer, die seit 30 Jahren täglich ab 6.00 Uhr auf dem Klostermarkt ist.
Applaus für Inge Neyer, die seit 30 Jahren täglich ab 6 Uhr auf dem Klostermarkt ist. Arno Meusburger

30. Bludenzer Klostermarkt mit mehr als 40 Ständen und Ordensleuten aus nah und fern.

Bludenz Die von verschiedenen Ordensgemeinschaften errichteten Klöster hatten früher im Gesundheits- und Bildungswesen eine noch größere Rolle als heute. Daran erinnerte Bischof Benno Elbs bei der Eröffnung des 30. Bludenzer Klostermarktes beim Nepomukbrunnen. Auch mit dem Brauen von Bier und dem Erzeugen von Wein haben sie einiges zur europäischen Kulturgeschichte beigetragen. Der Seelsorger begrüßte den Trappistenmönch Bruder Reinhard, der nach einigen Jahren Pause wieder mit dabei ist.

Rosemarie Batlogg und Edith Battlogg am Stand der
Rosemarie Batlogg und Edith Battlogg am Stand der “Kleinen Schwestern von Bethlehem”. Arno Meusburger

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Der einzige Trappist im deutschsprachigen Raum unterstrich Elbs’ Ausführungen, indem er ihm eine Flasche “Benno-Bier” überreichte. “Dieses Bier lasse ich mir immer heimlich liefern”, scherzte der Bischof und erfuhr im Gespräch mit Bruder Reinhard, dass es das Kloster, in dem es erfunden wurde, nicht mehr gibt, aber das Bier immer noch. Bevor Benno Elbs Wein und Brot segnete, bezeichnete er das Teilen von Brot und Wein als starkes Symbol für Frieden, Zusammenhalt und Miteinander. Dieses sei “notwendig und wichtig in Tagen, in denen wir viel anderes erleben”.

Erwin Schrottenbaum und Mandy Katzenmayer beim Bestreichen von Verhackerten-Broten.
Erwin Schrottenbaum und Mandy Katzenmayer beim Bestreichen von Verhackerten-Broten. Arno Meusburger

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Zuvor hatte Bgm. Simon Tschann die zahlreichen Besucher:innen “recht herzlich zum 30. Bludenzer Klostermarkt” begrüßt, nicht zuletzt das Team des Seelsorgeraums und den Kirchenrat. Das Stadtoberhaupt bat später noch Inge Neyer nach vorne, überreichte ihr einen Blumenstrauß und stellte fest: Ohne Inge würde es diesen Klostermarkt nicht geben.” Die Geehrte freute sich darüber und berichtete, dass sie jeweils um sechs Uhr in der Früh vor Ort sei.

Gisela Franzoi, Olga Pircher und Andrea Hopfgartner.
Gisela Franzoi, Olga Pircher und Andrea Hopfgartner. Arno Meusburger

Pfarrer Guido, der zwischendurch mehrmals die für Musik und Gesang sorgenden Klosterbrüder unterstützte, bezeichnete Bruder Reinhard als das “Gesicht dieses Klostermarktes”. Er hieß auch die Don Bosco-Schwestern Elisabeth und Maria, die vor dreißig Jahren schon dabei waren und nach einer Pause wiedergekommen sind, willkommen. Nicht zuletzt gratulierte er Kaplan Jakob Geier zum Geburtstag.

Ein Triop vom über hundertköpfigen Freudneskreis der Bludenzer Franziskaner.
Ein Trio vom über hundertköpfigen Freundeskreis der Bludenzer Franziskaner. Arno Meusburger

An einem Stand findet man eine größere Auswahl der Weine aus dem Benediktinerstift Kremsmünster sowie Kellermeister Pater Siegfried Eder und Diakon Jakobus Siberer-Kefer. Das Kloster, das ab kommendem Dezember sein 1250-jähriges Bestehen feiert, baut auf zirka 50 Hektar zwischen 25 und 30 Weinarten an. Etwa den besonderen Rosé “Persephone”, aus Blaufränkischtrauben gewonnen und auf der Hefe im Holzfass gereift.

Schwestern Ildelira, Lourdes und Angela vond en Missionars-Franziskanerinnen von Maria Immaculata ind Oberriet.
Schwestern Ildelira, Lourdes und Angela von den Missions-Franziskanerinnen von Maria Immaculata in Oberriet. Arno Meusburger

Zugunsten von Pater Augustin, der mit Gitarre und Stimme bei der Musik mitwirkt, verkaufen Mitglieder des mehr als hundertköpfigen Freundeskreises der Franziskaner in Bludenz die von ihm in Handarbeit gefertigten Rosenkranzarmbänder. Aber auch Klostersuppe mit Gemüse und eine speziell für den Klostermarkt hergestellte, etwas gröbere und gschmackigere Klosterwurst sind im Angebot. Am Stand daneben verkaufen Mitglieder der Kolpingfamilie ebenfalls zugunsten der Bludenzer Franziskaner alkoholfreie Getränke und Brote mit Verhackertem.

Oma, Opa und Enkel: Helmut Moll, Leonie Konzett, Monika Moll, Samuel Spalt und Simon Konzett.
Oma, Opa und Enkel: Helmut Moll, Leonie Konzett, Monika Moll, Samuel Spalt und Simon Konzett. Arno Meusburger

Die Schwestern Notburga Maringele und Barbara Vanderoi verkaufen Pfefferminzsirup, “Vierkanter”, Kerzen, Salben sowie wertvolle textile Handarbeiten und Schnitzereien aus Bolivien zugunsten von großen Ernährungs- und Schulprojekten dort. AME

NR Antonio Della Rossa, Claudia Heim, Daria Konzett und Wilfried Heim.
NR Antonio Della Rossa, Claudia Heim, Daria Konzett und Wilfried Heim. Arno Meusburger

Emma Köb, Renate Lamprecht und Sigi Nagler mit Hans Schwab am Stand der Trappistenabtei Stift Engelszell.
Emma Köb, Renate Lamprecht und Sigi Nagler mit Hans Schwab am Stand der Trappistenabtei Stift Engelszell. Arno Meusburger
Zum Klostermarkt passende Künstlerin.
Der bekannte Silbermann darf auch nicht fehlen. Arno Meusburger
Schwestern Maria, Alena und Maria von den Redemptoristinnen Lauterach.
Schwestern Maria, Alena und Maria von den Redemptoristinnen Lauterach. Arno Meusburger
Schwestern Notburga Maringele und Barbara Vonderoi.
Schwestern Notburga Maringele und Barbara Vanderoi. Arno Meusburger
Immer wieder gibt es Musik und Gesang, auch rockiges.
Immer wieder gibt es Musik und Gesang, auch Rockiges. Arno Meusburger
Waldemar Tuchalke und Sr. Jakoba Maria am STand der Missionsschwestern vom kostbaren Blut.
Waldemar Tuchalke und Sr. Jakoba Maria am Stand der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut. Arno Meusburger