„Mir redand Dialekt und Du?“

Dialekte sind ein wichtiger Teil der kulturellen Identität.
Thüringerberg Dialekt stand am vergangenen Sonntag im Kulturraum der Ruine Blumenegg im Mittelpunkt. Bei Kaiserwetter begrüßte Bürgermesiter Willi Müller die zahlreich erschienenen Gäste mit einem kurzen geschichtlichen Rückblick. Anschließend stellte er die Dialektdichter Irene Würbel-Walter, Annelies Zerlauth und Hans Schobel vor. Dabei erwähnte er auch, dass sich Annelies Zerlauth nach diesem Nachmittag von der Bühne verabschieden wolle. Die Hoffnung bestehe allerdings, dass sie ihre Entscheidung noch einmal überdenke.

Dialekte sind ein wichtiger Teil der regionalen Identität. Sie unterscheiden sich von der Standardsprache durch ihre eigene Ausdrucksweise und werden vor allem mündlich weitergegeben. Umso wertvoller sind Menschen, die den Dialekt in Gedichten und Geschichten lebendig halten.

Die drei Dialektdichter widmeten sich in ihren Beiträgen den kleinen Begebenheiten des Alltags und brachten diese mit viel Feingefühl und Humor auf den Punkt. Das Publikum dankte ihnen mit herzlichem Lachen und kräftigem Applaus.
Für den musikalischen Rahmen sorgten Franz-Josef Pühringer und Emil Burtscher. Mit der gemeinsam gesungenen Ländle-Hymne sowie Kaffee und Kuchen klang der stimmungsvolle Nachmittag in geselliger Atmosphäre aus. HAB
