Städtle-Frühschoppen war Publikumsmagnet

“MusikFabrik Bludenz-Bürs” und Bauernkapelle Bludenz spielten im Bayrischen Garten auf.
Bludenz Der Bayrische Garten in Bludenz war jüngst Schauplatz des Städtle-Frühschoppens der Stadtmusik Bludenz. Nachdem es beim Parkfest im Juli geregnet hatte, freute es Vereinsobmann Ralf Mahner besonders, dass so viele der Einladung in den Garten gefolgt waren. Sein herzlicher Gruß galt allen Anwesenden, unter ihnen Willi Burtscher, Ehrenmitglied der Stadtmusik und Gründungsmitglied der Bauernkapelle, Werner Spagolla (Ehrenkapellmeister der Bauernkapelle), Günter Tschenett, der beim Frühschoppen von seinem Bruder Rainer am Schlagzeug vertreten worden war, Walter Helbok, Bgm. a. D. Mandi Katzenmayer und politische Vertreter.

Nachdem die “MusikFabrik Bludenz-Bürs” den Frühschoppen eröffnet hatte, meinte Ralf Mahner dem Musiknachwuchs zugewandt: “Ihr habt euren Auftritt hervorragend gemacht; das ist nochmals einen Applaus wert!” Im Gespräch betonte der musikalische Leiter der Musikfabrik, Bernhard Matt: “Der Städtlefrühschoppen der Stadtmusik Bludenz ist voll gut – immer wieder.” Die Veranstaltung sei für die “junge Musik” ein jährliches Highlight, kurz vor der Vorbereitung auf die anderen Konzerte. Beim Frühschoppen seien urlaubsbedingt nicht so viele Musikfabrik-Mitglieder dabeigewesen (27 von insgesamt 34). Einige Musikfreunde von auswärts hätten gerne ausgeholfen.

Die Musikfabrik wurde im Jahr 2017 gegründet. Der Verein spielt, was die Kinder und Jugendlichen gerne möchten: “Modernes, vereinzelt auch Märsche, um langsam hineinzukommen in die Marschmusik und ins Marschieren. Grundsätzlich legen wir unseren Fokus auf die moderne Musik.” Die Kinder sollten möglichst früh ein Gefühl für den Rhythmus entwickeln – das lerne man mit moderner Musik leichter als mit klassischer.

Bernhard Matt stieß vor genau neun Jahren zur Musikfabrik. Unter Lukas Ludescher wurden wenige Monate zuvor erste Versuche hinsichtlich einer Fusion der Jugendmusikkapellen Bludenz und Bürs durchgeführt. Bernhard Matt findet seine Arbeit mit der Musikfabrik “nach neun Jahren immer noch schön”. Die Mitgliederzahl schwanke, aber der Verein sei dennoch sehr zufrieden.

Den Hauptteil beim Frühschoppen gestaltete die Bauernkapelle mit ihrem Kapellmeister Bernhard Rohrer. Durch das Programm führte Filip Bartenbach. Im Gespräch meinte er: “Prinzipiell haben wir das klassische Repertoire der böhmischen Blasmusik. Wir versuchen, das zu mischen mit Popularmusik. Märsche liegen uns auch sehr am Herzen.” Man wolle Musik für Herz und Seele machen. Bei der Bauernkapelle moderierte Filip Bartenbach erstmals. Das letzte Mal habe er etwa zwölfjährig bei der Jungmusik moderiert.
Diesmal habe man ihn gefragt, ob er bereit wäre zu moderieren, weil er wieder bei der Bauernmusik mitgespielt hatte. “Das habe ich gerne gemacht.” Die Mitglieder der Stadtmusik Bludenz verwöhnten beim Event mit frischgezapftem Bier und Limonaden. Eine Festwurst mit Brot durfte da nicht fehlen. Für die ganz Süßen unter den Besucherinnen und Besuchern gab es auch Kaffee und frische, selbst gebackene Kuchen. SCO












